FOUR DOTS

 
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FOUR DOTS

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Gepostet: Gestern um 21:28 Uhr  ·  #1
Hallo,
“With A Broken Heart“ der Five Keys wurde in der Woche vom 05. Mai 1951 rezensiert, derselben Woche wie “Sixty Minute Man“ von den Dominoes und “You Won't Let Me Go“ von den Four Dots. Die Territorial Tips in New York waren in dieser Woche “Too Young“ von Nat "King" Cole, “Cool Water“ von den und “Hopefully Yours“ von den Larks.

DOT
00 51....1043 A/B....THE FOUR DOTS Vocal with Instrumental Accompaniment by Griffin Brothers Orchestra..You Won't Let Me Go/My Dear
00 51....45-1043 A/B....THE FOUR DOTS Vocal with Instrumental Accompaniment by Griffin Brothers Orchestra..You Won't Let Me Go/My Dear

Apropos „The Four Dots“: Auch sie waren Teil jener Szene von Vokalgruppen aus Washington/D.C., die zu Beginn des Jahrzehnts florierte. Die Gruppe formierte sich um 1950, Berichten zufolge mit George Harris als Leadsänger und Rudolph Harris als Tenor. Da bekannt ist, dass der Bariton Lawrence „Lucky“ Green und der Bassist George Davis Jr. die Four Dots verließen, um sich später im Jahr 1951 den „Heartbreakers“ anzuschließen, kann man davon ausgehen, dass sie noch dabei waren, als die Four Dots ihre einzige Single für Dot Records aufnahmen – ein passender Name für das Label von Randy Wood mit Sitz in Gallatin/Tennessee.

Bei der von der gesamten Gruppe geschriebenen, sanften Ballade “My Dear“ sowie der Kehrseite – einer bluesig angehauchten Neuinterpretation des 1940 er Jahre-Songs “You Won't Let Me Go“ des Klavier spielenden Bandleaders Buddy Johnson – wurden die Four Dots von den „Griffin Brothers“ begleitet. Diese zählten zu den wichtigsten R&B-Bands des Labels Dot (allein 1951 landeten sie fünf große Hits, wobei sich Tommy Brown und Margie Day den Gesang teilten). Der Posaunist Jimmy Griffin und der Pianist Edward „Buddy“ Griffin leiteten ihre mit Bläsern besetzte Combo, die aus Norfolk/Virginia stammte, einer Stadt, die nur wenige hundert Meilen von D.C. entfernt liegt.

Bei “You Won't Let Me Go“ ist eine klavierdominierte Rhythmusgruppe im Hintergrund der Dots zu hören, während “My Dear“ keinen hörbaren Beitrag der Griffins aufweist, sondern lediglich eine dezente Begleitung durch eine akustische Gitarre.

Lillian Claiborne, eine Managerin für Vokalgruppen aus D.C., hatte sowohl die Griffin Brothers als auch mehrere Master-Aufnahmen der „Cap-Tans“ an Dot vermittelt; es ist also gut möglich, dass sie auch die Four Dots in Richtung von Randy Woods Label lenkte. Immerhin mussten sich die Cap-Tans ihren Namen nicht mit ihrem Plattenlabel teilen, so wie es bei den Four Dots der Fall war.

Gruß
Heino
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Gepostet: Gestern um 21:34 Uhr  ·  #2
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Re: FOUR DOTS

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Gepostet: Gestern um 21:36 Uhr  ·  #3
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