Hallo,
bisher nicht entdeckt: Saxophonist Gil Bernal.
Lee Hazlewood eilte nach Hollywood, um einen Saxophonpart über Duane Eddys "Rebel Rouser" spielen zu lassen, aber Plas Johnson, Saxophonist bei den bisherigen Aufnahmen, stand nicht zur Verfügung, da er gerade auf einer anderen Session spielte. Lee beschwor Gil, den bedrohlichsten, krächzendsten Sound, den er blasen konnte, für ihn auf Band zu spielen.
Lee kannte Gil Bernal, der mit Leiber und Stoller und mit den Coasters gearbeitet hatte. Bernal hatte einige Saxophon-Instrumentals auf dem Spark Label veröffentlicht.
Aus Wiki:
Gil Bernal (*0 4. Februar 1931 in Watts, Los Angeles; † 17. Juli 2011 ebenda) wuchs in der Nachbarschaft von später bekannten Jazzmusikern wie Charles Mingus, Buddy Collette und Big Jay McNeely auf, besuchte die Jordan Highschool und begann sich bereits als Jugendlicher für Jazz zu interessieren. Er spielte zunächst auf Partys, bis er 1950 von Lionel Hampton in dessen Band geholt wurde.
In den folgenden Jahren arbeitete er mit einer eigenen Formation, der kurzzeitig auch Shorty Rogers und Shelly Manne angehörten, in Los Angeles und Las Vegas.
Als Studiomusiker ist er auf R&B-Hits der 1950 er und der frühen 1960 er Jahre zu hören, wie bei The Coasters (Youngblood, Smokey Joe’s Café, Riot in Cell Block #9, Down in Mexico und Searchin’) und Duane Eddys Instrumental-Hit "Rebel Rouser" (1958).
Bernal spielte mehrere Jahre in der Band von Spike Jones; ferner arbeitete er mit Ray Charles und Quincy Jones, bei dem er 1967 an Filmmusiken wie "In der Hitze der Nacht" und "Kaltblütig" mitwirkte.
Mit Bernal als Vokalisten fand die Ballade "The Eyes of Love" in dem Spielfilm "Banning" Verwendung, was Quincy Jones und dem Texter Bob Russell 1967 eine Oscar-Nominierung einbrachte. Er wirkte auch in späteren Jahren bei Ry Cooders Albenprojekten "Buena Vista Social Club Presents Ibrahim Ferrer Chavez Ravine und I, Flathead" mit.
Gruß
Heino
bisher nicht entdeckt: Saxophonist Gil Bernal.
Lee Hazlewood eilte nach Hollywood, um einen Saxophonpart über Duane Eddys "Rebel Rouser" spielen zu lassen, aber Plas Johnson, Saxophonist bei den bisherigen Aufnahmen, stand nicht zur Verfügung, da er gerade auf einer anderen Session spielte. Lee beschwor Gil, den bedrohlichsten, krächzendsten Sound, den er blasen konnte, für ihn auf Band zu spielen.
Lee kannte Gil Bernal, der mit Leiber und Stoller und mit den Coasters gearbeitet hatte. Bernal hatte einige Saxophon-Instrumentals auf dem Spark Label veröffentlicht.
Aus Wiki:
Gil Bernal (*0 4. Februar 1931 in Watts, Los Angeles; † 17. Juli 2011 ebenda) wuchs in der Nachbarschaft von später bekannten Jazzmusikern wie Charles Mingus, Buddy Collette und Big Jay McNeely auf, besuchte die Jordan Highschool und begann sich bereits als Jugendlicher für Jazz zu interessieren. Er spielte zunächst auf Partys, bis er 1950 von Lionel Hampton in dessen Band geholt wurde.
In den folgenden Jahren arbeitete er mit einer eigenen Formation, der kurzzeitig auch Shorty Rogers und Shelly Manne angehörten, in Los Angeles und Las Vegas.
Als Studiomusiker ist er auf R&B-Hits der 1950 er und der frühen 1960 er Jahre zu hören, wie bei The Coasters (Youngblood, Smokey Joe’s Café, Riot in Cell Block #9, Down in Mexico und Searchin’) und Duane Eddys Instrumental-Hit "Rebel Rouser" (1958).
Bernal spielte mehrere Jahre in der Band von Spike Jones; ferner arbeitete er mit Ray Charles und Quincy Jones, bei dem er 1967 an Filmmusiken wie "In der Hitze der Nacht" und "Kaltblütig" mitwirkte.
Mit Bernal als Vokalisten fand die Ballade "The Eyes of Love" in dem Spielfilm "Banning" Verwendung, was Quincy Jones und dem Texter Bob Russell 1967 eine Oscar-Nominierung einbrachte. Er wirkte auch in späteren Jahren bei Ry Cooders Albenprojekten "Buena Vista Social Club Presents Ibrahim Ferrer Chavez Ravine und I, Flathead" mit.
Gruß
Heino
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