Als 'kanadischer Elvis' machte Gordie Sullivan kurz 1957/58 auf sich
aufmerksam. Geboren ist er wohl 1935 in Verdun, Quebec. 1952 traf er
auf einen Musikimpresario, der ihn nach New York brachte. 1953 war
Garth 'Gordie' Sullivan wieder zurück in Kanada, wo seine große
Zeit ab 1957 begann. Eventuell durch seine Frau, die Exotic-Tänzerin
Joanne (1992 an Krebs verstorben), kam er mit einer anderen
Exotic-Tänzerin, Michele Sandry, zusammen, die aus Paris stammte
und dort Ende der 40er Jahre auf Pathé Platten besungen hatte. Sie
arbeitete in den 50er Jahren in Kanada, wo sie um 1957 ihre Plattenfirma
Sandryon Records aus der Taufe hob.
Gordie hatte also nicht nur 1958 seinen Sohn Shawn bekommen, sondern
auch einen Plattenvertrag, der ihm im Juni 1958 die Single "The Mule" und
"Seems Like Just Yesterday" (Sandryon 45-27504) einbrachte.
Einige kanadische Medien berichteten über den neuen kanadischen Elvis,
der sich auf den Fotos auch so ablichten liess. In den nächsten Jahren
entstanden einige Tournee-Mitwirkungen und Auftritte, nicht jedoch
eine neue Platte, wie man hätte glauben mögen.
Dann der 29. November 1963: Gordie Sullivan befand sich an Bord der
Trans-Canada DC-8, die bei Sainte-Therese Laurentides, Quebec, kurz
nach dem Start abstürzte: 118 Tote, darunter Gordie Sullivan.
1964 erschien auf Plaza Records die LP PL 3310 mit schönen Rock'n'Roll-
Songs wie "Rockin' Chair Mama" und diversen Standards. Ob Gordie
einen neuen Plattenvertrag ergattert hatte - oder die LP aus seinem
50er Jahre-Repertoire nach seinem Tod zusammengestellt worden
ist, scheint heute nicht klar zu sein.
Gordie Sullivan's Leben bleibt ein wenig ein Mystery..
aufmerksam. Geboren ist er wohl 1935 in Verdun, Quebec. 1952 traf er
auf einen Musikimpresario, der ihn nach New York brachte. 1953 war
Garth 'Gordie' Sullivan wieder zurück in Kanada, wo seine große
Zeit ab 1957 begann. Eventuell durch seine Frau, die Exotic-Tänzerin
Joanne (1992 an Krebs verstorben), kam er mit einer anderen
Exotic-Tänzerin, Michele Sandry, zusammen, die aus Paris stammte
und dort Ende der 40er Jahre auf Pathé Platten besungen hatte. Sie
arbeitete in den 50er Jahren in Kanada, wo sie um 1957 ihre Plattenfirma
Sandryon Records aus der Taufe hob.
Gordie hatte also nicht nur 1958 seinen Sohn Shawn bekommen, sondern
auch einen Plattenvertrag, der ihm im Juni 1958 die Single "The Mule" und
"Seems Like Just Yesterday" (Sandryon 45-27504) einbrachte.
Einige kanadische Medien berichteten über den neuen kanadischen Elvis,
der sich auf den Fotos auch so ablichten liess. In den nächsten Jahren
entstanden einige Tournee-Mitwirkungen und Auftritte, nicht jedoch
eine neue Platte, wie man hätte glauben mögen.
Dann der 29. November 1963: Gordie Sullivan befand sich an Bord der
Trans-Canada DC-8, die bei Sainte-Therese Laurentides, Quebec, kurz
nach dem Start abstürzte: 118 Tote, darunter Gordie Sullivan.
1964 erschien auf Plaza Records die LP PL 3310 mit schönen Rock'n'Roll-
Songs wie "Rockin' Chair Mama" und diversen Standards. Ob Gordie
einen neuen Plattenvertrag ergattert hatte - oder die LP aus seinem
50er Jahre-Repertoire nach seinem Tod zusammengestellt worden
ist, scheint heute nicht klar zu sein.
Gordie Sullivan's Leben bleibt ein wenig ein Mystery..
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