SONNY BURNS

 
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SONNY BURNS

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Gepostet: 02.02.2015 - 19:04 Uhr  ·  #1
Hallo,

nachdem George Jones aus der Marine entlassen worden war, lernte er den Country-Sänger Sonny Burns kennen. Mit ihm trat er erstmals im K-NUZ Houston Hometown Jamboree auf, absolvierte weitere Auftritte in Bars und Kneipen und spielte seit 1953 zusammen mit Sonny Burns seine ersten Platten bei Starday Records ein, die jedoch noch ohne besondere Beachtung blieben.

45-165 Tell Her (Sonny Burns) / Heartbroken Me (w. Sonny Burns) - 10-54

Wikipedia:
Sonny Burns startete seine Karriere in Eddie Noacks Band, bevor er nach Galveston zog. Schon damals war er Mitglied des K-NUZ Houston Hometown Jamboree, einer Radiosendung, die jeden Samstagabend live gesendet wurde. Während einer dieser Shows heiratete er vor Publikum am 22. Mai 1954 im City Auditorium. Jedoch hielt die Ehe nicht lange. Im selben Jahr traf er den jungen George Jones bei einem Freund. Jones war gerade aus der Armee entlassen worden und versuchte sich nun als Musiker. Die beiden Sänger wurden schnell Freunde und traten zusammen in kleinen Clubs und Bars auf. Im selben Jahr bekam der trinkfeste Burns eine Anfrage der Starday Records, Platten aufzunehmen. Zusammen mit Jones nahm er seine ersten beiden Titel für Satday 45-165 (siehe oben) auf, die sich gut verkauften.

Danach spielte Burns einige weitere Platte ein, diesmal solo. “Real Cool Cat“ mit Hal Harris an der Gitarre wurde sein bekanntester Titel. Obwohl er nur noch einige weitere Platten bei Starday veröffentlichte und bei Sonny Fisher noch Gitarre auf einer Aufnahme spielte, kündigte Labelbesitzer Pappy Dailey Burns jedoch, da George Jones weitaus mehr Erfolg hatte und später zu einem der erfolgreichsten Country-Musiker überhaupt werden sollte. Burns hatte jedoch nicht so viel Glück, der anhaltende Misserfolg machte ihm zu schaffen und er begann übermäßig viel Alkohol zu konsumieren. Trotzdem bekam er in den 1960er-Jahren noch einmal einen Plattenvertrag bei United Artists, der Erfolg blieb aber aus.
Heute lebt Sonny Burns in seiner Heimatstadt Nacogdoches/Texas.

Jahr Titel Plattenfirma
1953 Blue Blue Rain / Though You're In My Arms Starday 114
1954 Too Hot to Handle / Powder and Paint Starday 118
1954 A Place for Girls Like You / Heart Like a Dollar Sign Starday 131
1954 Play It Cool, Man / Wrong About You
(A-Seite von George Jones; B-Seite mit George Jones) Starday 146
1954 Tell Her / Heartbroken Me (mit George Jones) Starday 165
1954 Another Woman Looking For a Man / Waltzing With Sin
Starday 152
1955 Invitations / Let's Change Sweethearts Starday 175
1955 Six Feet of Earth / You'll Look a Long Time Starday 189
1955 Real Cool Cat / From on the Moon Starday 209
1956 Satan's a-Waitin' / Girl of the Streets Starday 223
If You See My Baby / Think Again Starday 254
1961 Patches On My Heart / Blue House Painted White United Artists 395
And Then Some / ? United Artists 461
1963 Where No One Else Is Allowed / Ta e a Good Look United Artists 580
1963 Never Never Land / I Just Slipped Your Mind United Artists 634
1964 Must I Leave It There / Room Next to Me United Artists 719
1964 Penny Love / Little Carl Draggin' the Shoes United Artists 779

Als seine Aufnahmen auf zwei CDs wiederveröffentlicht wurden, war das Interesse an ihm in Sammlerkreisen wieder geweckt.

Abb. Sonny Burns & George Jones

Gruß
Heino
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Gepostet: 02.02.2015 - 19:09 Uhr  ·  #2
Sonny Burns

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Gepostet: 02.02.2015 - 19:14 Uhr  ·  #3
Hallo,

als seine Aufnahmen auf zwei CDs wieder veröffentlicht wurden, war das Interesse an ihm in Sammlerkreisen wieder geweckt.

CD “A Real Cool Cat“
Die kompletten Starday-Aufnahmen dieses Meisters texanischer Honky Tonk Music aus den Fünfzigerjahren mit der Hit-Version von “Too Hot To Handle“ und der Originalfassung von “A Place For Girls Like You“, die Faron Young coverte. Hinzu kommen acht unveröffentlichte Titel und alternative Takes sowie zwei Duette mit George Jones.
Diese CD-Veröffentlichung bündelt zum ersten Mal die vollständigen Starday-Aufnahmen von Sonny Burns - alle zehn Original-Singles, acht nie erschienene Songs und alternative Fassungen. Die meisten wurden von den Original-Masterbändern überspielt, nie zuvor klangen diese Aufnahmen darum besser. Bislang wurden diese Einspielungen unverdient zu Fußnoten in der Geschichte des George Jones abgewertet - diese CD beweist, dass Burns sehr wohl ebenfalls eine bemerkenswerte Stimme besaß.

Für einige Zeit in den 50ern war Sonny Burns die personifizierte Honky-Tonk Music aus Texas. Groß, attraktiv und mit einer kräftigen, emotionsgeladenen Stimme gesegnet, schien er ständig auf dem Sprung, um sich vom Starday-Label zu einer bedeutenderen Marke und zu landesweiter Popularität zu entwickeln. Viele Country-Sänger seiner Zeit stellten sich selbst gern als saufende Frauentypen dar, für Burns jedoch war dies kein Posieren - dies war sein reales Leben, und seine wilde und verwegene Art hat ihn vielleicht der Chancen beraubt, die er gehabt hätte, wäre er bekannter gewesen. Er verbuchte mit “Too Hot To Handle“ einen großen, regionalen Hit, doch Faron Young bremste ihn aus - mit einer Cover-Version von Burns' Folgeplatte “A Place For Girls Like You“ (1954 für Faron ein Top 10-Hit) - und als Burns nicht zu einem Duett mit George Jones erschien, das für Jones den Durchbruch bedeutete (“Why, Baby, Why“), war seine Karriere so gut wie an die Wand gefahren. Es gab noch einen Comeback-Versuch für United Artists in den frühen Sechzigern, doch dann verschwand Burns endgültig in den ländlichen Wäldern von East Texas.

Gruß
Heino
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Re: SONNY BURNS

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Gepostet: 02.02.2015 - 19:19 Uhr  ·  #4
Hallo,

CD “The Devil’s Disciple“

Die Wiederkehr des texanischen Honky-Tonk-Sängers Sonny Burns in den 60er Jahren
• Überblick über seiner Karriere und großartige Aufnahmen von 1959 bis in die späten 60er
• Aufnahmen für TNT, United Artists und MGM
• Enthält zuvor unveröffentlichte Aufnahmen.

Sollte man etwas über die Implosion der Karriere von Sonny Burns gegen Mitte der 50er gelesen haben, so wurde man über seine Wiederkehr in den 60er Jahren überrascht sein. Als der Honky-Tonk-Sänger aus Osttexas aus dem Blickfeld geriet, begann zeitgleich der kometenhafte Aufstieg seines Freundes, Label-Kollegens und gelegentlichen Duett-Partners George Jones.

“Devil’s Disciple“ setzt dort an, wo “A Real Cool Cat“, die erste Bear Family-Zusammenstellung mit seinen Starday-Aufnahmen der Jahre 1953-1956, aufhört und untersucht Sonny Burns Karriere von 1959 bis gegen Ende der 60er Jahre. Die Geschichte von Burns erstem Flirt mit dem Ruhm und seinem teils selbst verschuldeten Fall ist jener Stoff, aus dem Legenden der Country Music entstehen; nicht zuletzt deshalb, weil seine Geschichte so eng mit dem Aufstieg von George Jones verbunden ist, dem am meisten verehrten Countrysänger nach Hank Williams. So wie die Geschichte von Sonny oftmals erzählt wird, kann der Eindruck entstehen, er sei irgendwie schlecht behandelt worden. Als hätte es ebenso gut passieren können, dass er an Stelle von Jones die Ruhmesleiter empor hätte klettern können. Auch wenn es weniger an schlechter Behandlung und vielmehr an schlechtem Timing und Engagement lag, dies ändert nichts an der Tatsache, dass Sonny Burns einer der talentiertesten und bemerkenswertesten Musiker seiner Zeit war.

Die Geschichte von “Devil’s Disciple“ beginnt 1959, drei Jahre nach der letzten Starday-Session von Burns. Nach eigener Einschätzung hatte Sonny Burns den absoluten Tiefpunkt erreicht. Doch Sonny kämpfte sich mit einer Single für das in San Antonio ansässige unabhängige TNT-Label zurück in die Szene.
Diese Zusammenstellung verfolgt sein Comeback durch die Jahre 1961 bis 1963, in denen er bei United Artists unter Vertrag stand, bis zu seiner letzten Session für MGM im Jahre 1968, die damals nicht veröffentlicht wurde und nun erstmals auf CD das Licht der Welt erblickt.

Dabei sind Klassiker wie “Blue House Painted White“ und Burns' Sprachfassung von Johnny Bushs “Devil's Disciple“, dem Titelsong. Zu den bislang unveröffentlichten MGM-Mastern aus dem Jahre 1968 gehören zwei großartige Fassungen von Songs, die von dem nur schwer fassbaren Country-Songster Jim Fagan aus dem Osten des Staates Tennesse geschrieben wurden, “I Sat Down On A Bear Trap“ und “I Left One On The Bar“.

Gruß
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Gepostet: 02.02.2015 - 19:57 Uhr  ·  #7
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