The Bats - Live Im Star-Club 1964
Label : Summer # SL 8204
Year: 1982
01. Too Much Monkey Business 2:42
02. Doo Wah Diddy Diddy 2:09
03. Poison Ivy 2:39
04. Jack The Ripper 3:12
05. Comon 2:35
06. Just Like Me 1:44
07. House Of The Rising Sun 3:57
08. Sticks And Stones 2:22
09. I'm A King Bee 1:46
10. Tallahassee Lassee 2:10
11. Carol 3:37
12. Can I Get A Whitness 2:59
13. Boys 2:14
14. Walkin' The Dog 2:53
15. Little By Little 3:36
16. 409 2:38
17. Summertime Blues 2:41
18. Shake Shake 2:49
19. You Really Got Me 2:08
Die Bats gingen aus der pulsierenden Musikszene Hamburg-Bramfelds der frühen 1960er-Jahre hervor. Gegen Ende der 1950er-Jahre entwickelten sich Skiffle-Gruppen zu den ersten Amateur-Rock-'n'-Roll-Bands in ganz Hamburg. Der Indonesier Peter Bosch, alias Pit Kooy, kam 1947 als Junge nach Hamburg. Er wuchs in Bramfeld auf, wo er nach ersten Versuchen mit der viersaitigen Peter-Kraus-Gitarre Bass bei Long Erwin and His House Rockers spielte. Bandleader Erich „Long Erwin“ Goetze kam über Peter and the Outsiders als Schlagzeuger der Tonics zu den Bats. Die Bats, eine weitere der frühen Hamburger Bands, gründeten sich 1961. Sie durchliefen das übliche Star-Club-Programm, nahmen aber nach einem Streit mit dem Clubbesitzer Weißleder hauptsächlich für Polydor auf.
Neben Bosch bestand die Gruppe aus den beiden Brüdern Rüdiger (Gitarre) und Volker (Bass) Neber sowie dem schwarzen Schlagzeuger Tony Cavanaugh, einem Amerikaner aus Indianapolis, der aus dem Musikerkreis um Tony Sheridan stammte. Die Einwohner von St. Pauli nannten ihn „Neger-Tony“, um ihn von Sheridans Namen zu unterscheiden. Während seiner Zeit bei den Bats in Berlin war er unter dem Namen Tony Tornado bekannt. Mitte der 60er-Jahre landete er in Deutschland einige Hits, unter anderem als Toni Cavana & His Beat Bros, Toni Cavanaugh and the Liverpool Triumphs und Lee Patterson.
Während seines Aufenthalts in Berlin wechselte die Besetzung der Band. Tony Cavanaugh kehrte zu seinen alten Kumpels zurück und spielte Schlagzeug für Sheridans Beat Brothers/Star Combo, zusammen mit Bassist Colin Melander. Neber wechselte von der Gitarre zum Schlagzeug, und der Gitarrist Waldemar Kropp, der heute das Rückgrat der Band bildet, stieß als neues Mitglied dazu. Bis Bassist Helmut Hackbart auftauchte, arbeiteten sie mit Colin Crowley – alias Melander – von den Beat Brothers zusammen. Hin und wieder stieß sogar Ex-Beatle Stuart Sutcliffe, der inzwischen nach Hamburg gezogen war, dazu.
Die Bats feierten ab Frühjahr 1962 große Erfolge in Berlin. Immer wieder schlossen sich ihnen bekannte Sänger wie Gerd Böttcher, René Kollo und Manuela an und sangen ihre Lieder auf Deutsch. Musiker und Publikum fanden das völlig in Ordnung. Niemand scheute sich vor diesem Kontakt.
Obwohl die meisten ihrer Platten das wahre Potenzial der Gruppe nicht ausschöpfen, war ihre 7-Inch-Single „Got A Girl“ auf WAM ein Klassiker des deutschen Garage-Rock. Anders als andere Veteranen der zweiten Liga blieben sie aktiv und spielten noch in den 90er-Jahren Konzerte. 1981 veröffentlichten sie auf ihrem eigenen Label Summer eine LP mit unveröffentlichten Aufnahmen aus den späten 60er- und frühen 70er-Jahren. Das Album ist etwas uneinheitlich, enthält aber Perlen der 60er wie „You Better Believe It“.
Helmut Hackbart starb 1979. Barthold Dunker schloss sein Abitur ab und wurde Gymnasiallehrer. Rüdiger Neber ist Händler. Waldemar Kropp absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Zahntechniker, machte sich später aber selbstständig. Bosch, der sich seit seiner Kindheit für Bodybuilding und Kampfsport begeisterte, wurde zum Mr. Universum gekürt.
Label : Summer # SL 8204
Year: 1982
01. Too Much Monkey Business 2:42
02. Doo Wah Diddy Diddy 2:09
03. Poison Ivy 2:39
04. Jack The Ripper 3:12
05. Comon 2:35
06. Just Like Me 1:44
07. House Of The Rising Sun 3:57
08. Sticks And Stones 2:22
09. I'm A King Bee 1:46
10. Tallahassee Lassee 2:10
11. Carol 3:37
12. Can I Get A Whitness 2:59
13. Boys 2:14
14. Walkin' The Dog 2:53
15. Little By Little 3:36
16. 409 2:38
17. Summertime Blues 2:41
18. Shake Shake 2:49
19. You Really Got Me 2:08
Die Bats gingen aus der pulsierenden Musikszene Hamburg-Bramfelds der frühen 1960er-Jahre hervor. Gegen Ende der 1950er-Jahre entwickelten sich Skiffle-Gruppen zu den ersten Amateur-Rock-'n'-Roll-Bands in ganz Hamburg. Der Indonesier Peter Bosch, alias Pit Kooy, kam 1947 als Junge nach Hamburg. Er wuchs in Bramfeld auf, wo er nach ersten Versuchen mit der viersaitigen Peter-Kraus-Gitarre Bass bei Long Erwin and His House Rockers spielte. Bandleader Erich „Long Erwin“ Goetze kam über Peter and the Outsiders als Schlagzeuger der Tonics zu den Bats. Die Bats, eine weitere der frühen Hamburger Bands, gründeten sich 1961. Sie durchliefen das übliche Star-Club-Programm, nahmen aber nach einem Streit mit dem Clubbesitzer Weißleder hauptsächlich für Polydor auf.
Neben Bosch bestand die Gruppe aus den beiden Brüdern Rüdiger (Gitarre) und Volker (Bass) Neber sowie dem schwarzen Schlagzeuger Tony Cavanaugh, einem Amerikaner aus Indianapolis, der aus dem Musikerkreis um Tony Sheridan stammte. Die Einwohner von St. Pauli nannten ihn „Neger-Tony“, um ihn von Sheridans Namen zu unterscheiden. Während seiner Zeit bei den Bats in Berlin war er unter dem Namen Tony Tornado bekannt. Mitte der 60er-Jahre landete er in Deutschland einige Hits, unter anderem als Toni Cavana & His Beat Bros, Toni Cavanaugh and the Liverpool Triumphs und Lee Patterson.
Während seines Aufenthalts in Berlin wechselte die Besetzung der Band. Tony Cavanaugh kehrte zu seinen alten Kumpels zurück und spielte Schlagzeug für Sheridans Beat Brothers/Star Combo, zusammen mit Bassist Colin Melander. Neber wechselte von der Gitarre zum Schlagzeug, und der Gitarrist Waldemar Kropp, der heute das Rückgrat der Band bildet, stieß als neues Mitglied dazu. Bis Bassist Helmut Hackbart auftauchte, arbeiteten sie mit Colin Crowley – alias Melander – von den Beat Brothers zusammen. Hin und wieder stieß sogar Ex-Beatle Stuart Sutcliffe, der inzwischen nach Hamburg gezogen war, dazu.
Die Bats feierten ab Frühjahr 1962 große Erfolge in Berlin. Immer wieder schlossen sich ihnen bekannte Sänger wie Gerd Böttcher, René Kollo und Manuela an und sangen ihre Lieder auf Deutsch. Musiker und Publikum fanden das völlig in Ordnung. Niemand scheute sich vor diesem Kontakt.
Obwohl die meisten ihrer Platten das wahre Potenzial der Gruppe nicht ausschöpfen, war ihre 7-Inch-Single „Got A Girl“ auf WAM ein Klassiker des deutschen Garage-Rock. Anders als andere Veteranen der zweiten Liga blieben sie aktiv und spielten noch in den 90er-Jahren Konzerte. 1981 veröffentlichten sie auf ihrem eigenen Label Summer eine LP mit unveröffentlichten Aufnahmen aus den späten 60er- und frühen 70er-Jahren. Das Album ist etwas uneinheitlich, enthält aber Perlen der 60er wie „You Better Believe It“.
Helmut Hackbart starb 1979. Barthold Dunker schloss sein Abitur ab und wurde Gymnasiallehrer. Rüdiger Neber ist Händler. Waldemar Kropp absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Zahntechniker, machte sich später aber selbstständig. Bosch, der sich seit seiner Kindheit für Bodybuilding und Kampfsport begeisterte, wurde zum Mr. Universum gekürt.