Hallo Gerd,
mit den Davies, ob Hutch, ob Robert, ob Bob hast Du ein tolles Fass (ohne Boden!!!!) aufgemacht. Der/die hat/haben ja wahrlich Musikgeschichte geschrieben und blieben mehr oder weniger im Untergrund. Man weiß gar nicht, unter welchem der vielen Namensvarianten man seine Einträge platzieren soll.
Hier etwas zu der Bob Davie und Marvin Moore-Komposition "Green Door":
1954 war Jim Lowe als DJ zur Station WCBS nach New York gewechselt. Seit 1955 hatte er einige Schallplatten für Dot Records herausgebracht, u.a. Cover-Einspielungen von “Maybellene“ (# 13 R&B, in Konkurrenz zum Chuck Berry-Original) oder Carl Perkins’ “Blue Suede Shoes“.
1956 bekam er dann von den Autoren Bob Davie und Marvin Moore (nichts zu finden im Netz!?) einen Song angeboten, den er unter der Piano-Begleitung und Arrangement von Bob Davie in dessen Apartment aufnahm. Die Tapes dieser privaten Session wurden Dot Records zugespielt und der Titel “The Green Door“ kam auf Dot 15486 auf den Markt und entwickelte sich zu einem landesweiten Hit (für 3 Wochen # 1 der Pop-Charts), der # 13 in der Jahresliste belegte, die Elvis mit “Don’t Be Cruel“ anführte. Auf der britischen Insel erschienen Cover-Versionen von Frankie Vaughan (# 2), Glen Mason (# 26) und dem Ray Ellington Quartet.
“The Green Door“ wurde ein Welt-Hit. In der Ausgabe 2/1957 der Teldec-Postille "die Schallplatte" wird unter der Rubrik "Neues auf RCA, LONDON und DECCA" über den Titel berichtet: „Heiß geht es sicherlich zu hinter dieser "Green Door". Eine Melodie, die man nicht vergißt, wird mit allem Nachdruck und ansteckendem Swing in die Welt hinausgesungen. Sie gipfelt immer wieder in der Frage, was hinter der grünen Tür denn nun eigentlich steckt? Wollen Sie es wissen? Vielleicht löst die Platte das Rätsel. Ein toller Gag und ein toller Schlager.“
Übrigens Schlager: auch “The Green Door“ wurde für den deutschen Schlagermarkt aufbereitet: Inge Brück sang 1957 m.d. Orchester Benny de Weille auf Philips 344912, für Opera 4148 Jack Dorman & Das Hansa-Quartett, für Bertelsmann das Gordan-Quintett, Evi Kent für DSC Deutscher Schallplattenclub, Margit Schumann für Tempo u. Quellux, Sven Jenssen für Resono R 57033 und die Sunnies & Coronels für Telefunken U 45900 “Peter, Komm Heut’ Abend Zum Hafen (Green Door)“.
Gruß
Dietrich
mit den Davies, ob Hutch, ob Robert, ob Bob hast Du ein tolles Fass (ohne Boden!!!!) aufgemacht. Der/die hat/haben ja wahrlich Musikgeschichte geschrieben und blieben mehr oder weniger im Untergrund. Man weiß gar nicht, unter welchem der vielen Namensvarianten man seine Einträge platzieren soll.
Hier etwas zu der Bob Davie und Marvin Moore-Komposition "Green Door":
1954 war Jim Lowe als DJ zur Station WCBS nach New York gewechselt. Seit 1955 hatte er einige Schallplatten für Dot Records herausgebracht, u.a. Cover-Einspielungen von “Maybellene“ (# 13 R&B, in Konkurrenz zum Chuck Berry-Original) oder Carl Perkins’ “Blue Suede Shoes“.
1956 bekam er dann von den Autoren Bob Davie und Marvin Moore (nichts zu finden im Netz!?) einen Song angeboten, den er unter der Piano-Begleitung und Arrangement von Bob Davie in dessen Apartment aufnahm. Die Tapes dieser privaten Session wurden Dot Records zugespielt und der Titel “The Green Door“ kam auf Dot 15486 auf den Markt und entwickelte sich zu einem landesweiten Hit (für 3 Wochen # 1 der Pop-Charts), der # 13 in der Jahresliste belegte, die Elvis mit “Don’t Be Cruel“ anführte. Auf der britischen Insel erschienen Cover-Versionen von Frankie Vaughan (# 2), Glen Mason (# 26) und dem Ray Ellington Quartet.
“The Green Door“ wurde ein Welt-Hit. In der Ausgabe 2/1957 der Teldec-Postille "die Schallplatte" wird unter der Rubrik "Neues auf RCA, LONDON und DECCA" über den Titel berichtet: „Heiß geht es sicherlich zu hinter dieser "Green Door". Eine Melodie, die man nicht vergißt, wird mit allem Nachdruck und ansteckendem Swing in die Welt hinausgesungen. Sie gipfelt immer wieder in der Frage, was hinter der grünen Tür denn nun eigentlich steckt? Wollen Sie es wissen? Vielleicht löst die Platte das Rätsel. Ein toller Gag und ein toller Schlager.“
Übrigens Schlager: auch “The Green Door“ wurde für den deutschen Schlagermarkt aufbereitet: Inge Brück sang 1957 m.d. Orchester Benny de Weille auf Philips 344912, für Opera 4148 Jack Dorman & Das Hansa-Quartett, für Bertelsmann das Gordan-Quintett, Evi Kent für DSC Deutscher Schallplattenclub, Margit Schumann für Tempo u. Quellux, Sven Jenssen für Resono R 57033 und die Sunnies & Coronels für Telefunken U 45900 “Peter, Komm Heut’ Abend Zum Hafen (Green Door)“.
Gruß
Dietrich