Da big-bopper's Torriani-Thread bereits auf Seite 4 angelangt ist, möchte ich hier eine Trennung vornehmen, indem ich einen zweiten Teil erstelle, damit das Ganze nicht zu lang wird und übersichtlich bleibt.
big-bopper hat seinen Beitrag übrigens wie folgt eingeleitet:
Zitat
Hallo Sammlerkollegen,
nahezu jeder Schlagerstar der 50er Jahre mußte sich wohl am R+R
versuchen - so wollten es wohl die Plattenboße. So auch Vico Torriani:
Vico Torriani - Ja, wenn wir Männer lange fragen / Loana - Oh / Decca D 18633 / BRD ca. 1958
"Ja, wenn wir Männer lange fragen" ist ein flotte Schlager-R+R Nummer mit leicht frechem Text. Für Vico Torriani nicht schlecht.
Die Rückseite ist eine typische Schlager-Aufnahme der 50er - ein Mambo-Calypso,
der Fernweh und Urlaubsstimmung verbreiten sollte.
rockige Grüße,
big-bopper
Ich habe allerdings damit meine Schwierigkeiten, einen swingenden typisch deutschen Schlager mit R+R zu vergleichen. Da ist nach meiner Meinung nicht einmal ein Ansatz dafür vorhanden. Trotzdem geht mir big-bopper sehr ab, da er die Diskussion mit seinen bizarren Kommentaren immer sehr gut aufmischen konnte.
Die A-Seite "Luana - oh" hat er treffender beschrieben. Die ist übrigens mein Favorit bei dieser Single, da ich schnelle Rhythmen, vereint mit lang ausgezogener Melodie - ein weiteres bekanntes Beispiel für diese Art wäre "Brazilian Love Song" von Nat "King" Cole - sehr liebe.
Für euch wird es vermutlich auch sehr bizarr wirken, wenn sich ein ausgewiesener Rockabilly-Fan mit Vico Torriani befaßt. Aber seit ich micht neben "Musik hören" und "Musik sammeln" auch mit der Entwicklung der Vinyl-Single befasse, ist auch unter anderem Vico nicht wegzudenken.
Dazu noch ein kleines Geschichterl aus den Fünfzigerjahren über die Inkonsequnz der damaligen Jugend. Wie ihr aus vielen meiner Kommentare sicherlich wißt, haben wir die deutschen Schlager regelrecht gehaßt. Das hat uns aber überhaupt nicht davon abgehalten, Musik-Filme mit Peter Alexander, Caterina Valente und natürlich auch Vico Torriani u.s.w. anzusehen. Ich kann es heute nicht mehr definitiv sagen aber ich vermute den Grund unserer "Fehltritte" wohl darin, dass man die bei uns laufenden Musik-Filme mit "unserer" Musik (Schlagerpiraten etc.) fast mit den Fingern einer Hand abzählen konnte, wenn man Elvis wegläßt.
Da im ersten Teil auch noch eine Biographie fehlt hier die Kurz-Bio:
Vico Torriani wurde am 21. September 1920 in Genf in der Schweiz als Ludovico Oxens Torriani geboren und verstarb am 26. Februar 1998 in Agno in der Schweiz an Krebs.
Bei folgenden Scans kann es Wiederholungen aus dem ersten Teil geben, wenn sich Kombinationen mit FLC oder Bildhüllen ergeben oder die Scans etwas besser "rauskommen"
Keep Searchin'
Gerd
Teil 1 zum schneller finden:
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