LOWELL FULSON

 
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: 14.12.2025 - 10:59 Uhr  ·  #37
November 1954
Das Original des großen Bluesmusikers
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: 14.12.2025 - 13:20 Uhr  ·  #38
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: 14.12.2025 - 13:23 Uhr  ·  #39
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: 14.12.2025 - 13:25 Uhr  ·  #40
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: 14.12.2025 - 16:18 Uhr  ·  #41
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: Gestern um 07:50 Uhr  ·  #42
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: Gestern um 12:11 Uhr  ·  #43
Hallo,
wieder mit TEXT!

Lowell Fulson 1946–1947
„Ich traf Bob Geddins, als ich die 7th Street in Oakland entlangging. Ich lief einfach die Straße entlang, hörte Musik aus einem Plattenladen dringen, blieb stehen und schaute hinein. Geddins war ein Schwarzer; er besaß eine Ein-Mann-Plattenpresse und stand dort, um eine einzelne kleine Platte nach der anderen zu pressen – immer schön auf und ab. Nun, da stand eine Gitarre herum; ich nahm sie in die Hand und fing an, darauf herumzuklimpern. Geddins hörte mit dem Pressen auf und fragte mich, ob ich schon einmal eine Platte aufgenommen hätte. Ich verneinte, woraufhin er sagte: „Ich zahle dir 100 Dollar bar!“ So begann ich mit den Aufnahmen; ich glaube, das war im Juni 1946.“

Lowell Fulson (mit Choctaw-Wurzeln) wurde am 31. März 1921 im „Choctaw Strip“ südlich von Tulsa/Oklahoma geboren. Nach dem Unfalltod seines Vaters im Jahr 1926 zog die Familie jedoch weiter südlich entlang der Route 75 nach Atoka, näher an die Grenze zu Texas.

Schon in jungen Jahren begannen Lowell und sein jüngerer Bruder Martin Gitarre zu spielen, inspiriert von älteren Musikern in der Familie und den archaischen Texas Country-Blues-Platten des verstorbenen Blind Lemon Jefferson.
Auch die Country-Musik übte einen großen Einfluss aus; ein Hillbilly-Gitarrist namens Coot Mason brachte den Jungen viele traditionelle Stücke bei.

1938 zog Lowell nach Ada/Oklahoma, und trat zunächst solo auf, bis er gebeten wurde, sich der String-Band von Dan Wright anzuschließen. Im darauffolgenden Jahr heiratete er und gab die Musik auf Wunsch seiner Frau auf, um einer „ernsthaften“ beruflichen Laufbahn nachzugehen. Dies dauerte etwa ein Jahr, bis er sein Zuhause verließ, um einem Jobangebot zu folgen (seiner Frau erzählte er, er würde Baumwolle pflücken, doch tatsächlich spielte er Gitarre für den Blues-Sänger Texas Alexander).

Fulson wurde 1943 zum Militärdienst eingezogen und in Oakland/Kalifornien stationiert; dort lernte er den Kleinunternehmer und Plattenlabel-Betreiber Bob Geddins kennen und begann, für Geddins’ Labels Down Town und Big Town Aufnahmen zu machen – wobei viele dieser Titel über die Labels Gilt Edge und Down Beat auch in Los Angeles veröffentlicht wurden.

1948 landete Fulson mit dem wegweisenden Song “Three O’Clock Blues“ seinen ersten Charterfolg.

Auch Jack Lauderdale von Down Beat Records begann, mit Fulson aufzunehmen; in den folgenden drei Jahren gelangen ihnen sechs Top 10-Hits in den R&B-Charts, darunter Fulsons größter Erfolg “Blue Shadows“ sowie “Everyday I Have The Blues“, seine wohl einflussreichste Aufnahme.

Nach einem kurzen Gastspiel bei Aladdin Anfang der 1950 er Jahre wechselte Fulson 1954 zum Chess-Sublabel Checker und feierte mit dem Klassiker “Reconsider Baby“ sofort einen weiteren Riesenerfolg.

Ab 1955 geriet seine Karriere jedoch für mehr als ein Jahrzehnt ins Stocken – Anfang der 1960 er Jahre wurde er von den Chess-Brüdern entlassen –, doch zwischen 1965 und 1968 gelang ihm bei Kent Records ein Comeback mit einem neuen, souligen Stil, insbesondere mit den Titeln “Black Nights“ und “Tramp“.

Später nahm er für die Labels Jewel (1969–70), Jet, Granite (wo er 1976 mit “Do You Love Me?“ seinen letzten Chart-Erfolg verbuchte), JSP, Rounder, Bullseye Blues und Stoney Plain auf.

Fulson, der in den 1970 er und 1980 er Jahren ein fester Bestandteil zahlreicher Blues-Festivals im In- und Ausland war, erkrankte in den 1990 er Jahren schwer; nach langem Kampf gegen Alzheimer starb er am 6. März 1999 in Long Beach/Kalifornien, an den Folgen von Diabetes und Herzinsuffizienz.

Diese CD versammelt Fulsons früheste Veröffentlichungen für Bob Geddins’ Labels (Down Town und Big Town) aus den Jahren 1946 und 1947 sowie jene Aufnahmen, die Geddins in dieser Zeit an Jack Lauderdales in Los Angeles ansässiges Label Down Beat lizenziert hatte. Das Spektrum reicht von erdigen Blues-Aufnahmen, bei denen ihn lediglich sein Bruder Martin begleitete, bis hin zu mitreißendem Jump-Blues, unterstützt von einem Rhythmus-Trio.

Der melancholische Titel “Three O’Clock Blues“ (Down Town 2002) erschien ebenfalls auf Lauderdales Label Down Beat und erreichte Ende 1948 # 6 der R&B-Charts. 1951 nahm sich B. B. King des Songs an; dessen Magie wirkte erneut und bescherte King seinen ersten eigenen Hit. Als großer Fulson-Fan feierte King auch mit anderen Cover-Versionen von Fulson-Stücken Erfolge, etwa mit “Blue Shadows“ und “Everyday I Have The Blues“.

Lowell Fulson 1947–1948
Jack Lauderdale [von Swing Time Records] kam 1948 hierher [in die Bay Area] und wollte, dass ich eine Platte aufnehme. Ich sagte zu ihm: „Ich weiß nicht recht.“ Er gab mir seine Adresse und alles Weitere. Und er sagte, ich solle vorbeikommen, falls ich Geld oder sonst irgendetwas bräuchte. Nun, “Three O'Clock In The Morning“ [eigentlich “Three O'Clock Blues“, Down Town 2002] verkaufte sich sehr gut. Aber der “Black Widow Spider Blues“ schlug richtig ein. Ich hatte noch mehr Stücke. Meine Frau wollte, dass ich aufhöre. „Wir hatten nur 300 bis 400 Dollar auf der Bank ...“ – Lowell Fulson (im Interview mit Mary Katherine Aldin und Mark Humphrey, 1994).

Diese Sammlung knüpft an die Veröffentlichung „Classics 5044“ an und setzt die Geschichte Fulsons im Jahr 1947 fort – beginnend mit einer Session für Bob Geddins’ Label Covo-Tone, deren Aufnahmen größtenteils bei Aladdin Records erschienen. Tatsächlich wurden die ersten 14 Titel dieser Zusammenstellung für Geddins aufgenommen.

Die letzten acht Titel stellen Fulsons erste Aufnahmen für Jack Lauderdales Label Down Beat dar. Lauderdale lizenzierte zudem Aufnahmen von Geddins, um sie auf den Labels Down Beat und Swing Time zu veröffentlichen.

Lowell Fulson 1949–1951
„1950 ging ich auf meine erste große, ausgedehnte Tournee, um all diese Songs zu promoten (“Come Back Baby“, “Everyday I Have the Blues“ und “Blue Shadows“). Ich holte meinen Bassisten Floyd Montgomery und den Schlagzeuger "Count" Corson aus Oakland zu mir, damit sie mich begleiteten. Stanley Turrentine war der Saxofonist und mein „Notenschreiber“ in der Tourband. Ray Charles notierte die Arrangements in Brailleschrift, und Stanley übertrug sie dann für die Bandmitglieder auf herkömmliche Notenblätter. Ich war mit fünf Musikern aufgebrochen und kam mit etwa zehn zurück. Zwei Wagenladungen voller Musiker – da musste ich mir einfach einen Bus zulegen. Aber genau diesen Sound wollte ich haben. „Wir klangen groß!“ – Lowell Fulson (im Interview mit Jim Dawson, 1985).

Diese CD, die vierte der Reihe, dokumentiert die glückliche Zusammenarbeit zwischen Lowell Fulson und dem erstklassigen Arrangeur und Pianisten Lloyd Glenn. Nachdem er sich zuvor mit einer Reihe von Begleitmusikern hatte abfinden müssen – vom limitierten Eldridge McCarty bis hin zum überqualifizierten Jay McShann –, erhielt Fulson nun die einfühlsame Unterstützung, die er verdiente. Das Publikum reagierte darauf, indem es seine Swing Time-Aufnahmen in den R&B-Charts nach oben katapultierte: “Come Back Baby“ (# 13, 1949), “Everyday I Have The Blues“ (# 3, 1950), “Blue Shadows“ (# 1, 1950), “Low Society Blues“ (# 8, 1950) sowie die erfolgreichen Titel “Lonesome Christmas“ (# 7, 1950) und “I’m A Night Owl“ (# 10, 1951) schafften es allesamt in die Billboard-Charts – ebenso wie “Old Time Shuffle Blues“ (# 3, 1950), bei dem sich Fulson revanchierte und Glenns Klavier-Instrumentalstück begleitete.

Der nächste Band (???????????) wird die Wiederveröffentlichung der Swing Time-Aufnahmen bis zu Fulsons Weggang von dem Label im Jahr 1952 abschließen.

Gruß
Heino
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: Gestern um 13:22 Uhr  ·  #44
Hallo,
Folge 3 ist leider nicht aufzutreiben ...........

Gruß
Heino
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: Gestern um 16:21 Uhr  ·  #45
Rest inzwischen eingetroffen :-) :-) :-)
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: Gestern um 17:10 Uhr  ·  #46
Super, Billy!

Nachdem Lowell Fulson Geddins verließ und Jack Lauderdales Swing Time Plattenschmiede in L.A. den Vorzug gab, hatte Lowell 1950 ein riesiges Jahr, beginnend mit “Everyday I Have The Blues“. „Das war Memphis Slims “Nobody Loves Me““, gab er zu. „Ich mochte die Melodie, nahm es und arrangierte (es als) “Everyday I Have The Blues“ neu. Ich würde nicht sagen, dass ich es übernommen habe. Ich hab es nur auf die Tonlage gebracht, in der ich es so singen konnte, wie ich es wollte. Aber er wird als Autor angegeben.“ Slim hatte sich die Nummer selbst nur ausgeliehen; die Sparks Brothers spielten sie 1935 für Bluebird ein – als “Every Day I Have The Blues“. Der Pianist Lloyd Glenn verdiente sich eine besondere Erwähnung auf dem Etikett von Lowells Version (unterstützt vom Altsaxofonisten Earl Brown, Bassist Billy Hadnott und Drummer Bob Harvey).
„Wir probierten ein paar Pianisten aus, um zu versuchen jemanden zu kriegen, der so mit mir zusammenarbeiten konnte, wie ich es wollte", sagte Fulson. "Wir versuchten es mit Jay McShann und zwei oder drei anderen Kerlen, aber keiner von ihnen passte so wie Lloyd. Ich und er hatten sofort einen Draht zueinander, das war in Ordnung.“

1949 in Los Angeles aufgenommen, war “Everyday“ im darauf folgenden Frühjahr ein # 3-R&B-Hit – und Lowells besonderes Jahr ging gerade erst los. Im Herbst sprang sein “Blue Shadows“ auf # 1 und seine Weihnachtssingle “Lonesome Christmas“ sowie der flotte Instrumentaltitel “Low Society Blues“ kamen ebenfalls in die Charts.

Gruß
Heino
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: Gestern um 17:35 Uhr  ·  #47
Dank an Billy:

Lowell Fulson 1948–1949
„Ich fand meine nächste Studioband in einem Club in Oakland, etwa Mitte 1947 (Rufus J. Russell am Klavier, Arthur Robinson am Bass und Asal "Count" Corson am Schlagzeug). Diese Band begleitete mich durch den Rest des Jahres 1947 und durch 1948... Wenn man sich diese Aufnahmen anhört, erkennt man, wie sich mein Spiel verbesserte. Deshalb ersetzte ich Big Dad und Little Man. Arthur spielte etwas moderner; Big Dad schlug die Saiten härter an und spielte nicht so geschmeidig wie Arthur. "Count" war ein beständigerer Schlagzeuger. Er blieb bei mir, bis ich nach Los Angeles ging, und als ich 1950 meine erste Tournee antrat, ließ ich ihn zu mir kommen.“ Lowell Fulson (Interview mit Jim Dawson, 1985)

Wir befinden uns hier bereits bei der dritten chronologischen CD-Sammlung seines musikalischen Vermächtnisses, und doch sind wir noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem sich seine Veröffentlichungen so gut verkauften, dass er über die unmittelbare Bay Area hinaus auf Tournee gehen und seine Musik erfolgreich vertreiben konnte. Dennoch liegen hier zwei Dutzend kalifornische Blues-Klassiker vor, die ursprünglich bei den Labels Big Town, Down Beat und Swing Time erschienen sind und von einer zunehmend versierten Begleitband hervorragend unterstützt werden.

Der nächste Band wird Fulsons glückliche Zusammenarbeit mit Lloyd Glenn sowie die daraus resultierende zweijährige Erfolgssträhne in den Billboard-R&B-Charts dokumentieren.
Dave Penny, Oktober 2004.

Gruß
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Re: LOWELL FULSON

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Gepostet: Gestern um 19:36 Uhr  ·  #48
Lowell Fulson – It’s All Your Fault Baby (1991)

01. That’s All Right
02. I Still Love You Baby
03. Reconsider Baby
04. I Want To Know
05. Low Society
06. Check Yourself
07. It’s All Your Fault Baby
08. Do Me Right
09. Trouble Trouble
10. Hung Down Head
11. Tollin’ Bells
12. Lonely Hours
13. Loving You Is All My Crave
14. It’s A Long Time
15. Rollin’ Blues
16. (It) Took A Long Time
17. Don’t Drive me Baby
18. I Want To Make Love To You
19. Comin’ Home (Someday)
20. Have You Changed Your Mind
21. I’m Glad You Reconsidered
22. Blue Shadows
23. So Many Tears
24. Why Don’t You Write Me
25. Pay Day Blues
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