Teil 2:
1931:
23. Januar 1931, Paris
Django Reinhardts 21. Geburtstag.
Frühjahr 1931, Toulon
Hier sollte es zu einer Begegnung kommen, die einen musikalischen Wendepunkt in seinem Leben darstellen sollte. Joseph arbeitete mit ihm in den Bars und Cafés von Toulon. Django erscheint im Café de Lion, wo er Emil Savitry trifft, und im Coq Hardi, wo er von Jean Cocteau gesehen wird. Savitry, ein Artist, ein Maler, ein Wanderer und vor allem ein autodidaktischer Gitarrenspieler und Musikfan, war von Djangos Kunst so beeindruckt, dass er die Brüder in sein Zimmer über der Bar einlud, wo er sich eines Abends nach ihrem Auftritt aufhielt und ihnen einige der Schallplatten vorspielte, die er auf seinen Reisen gesammelt hatte. Er führte damit Reinhardt über seine Plattensammlung in den Jazz ein. Diese soll Stücke von Louis Armstrong (wahrscheinlich Ausgaben der Columbia BF-Serie), Joe Venuti und Eddie Lang (wahrscheinlich französische Odéon-Ausgaben) und Duke Ellington (wahrscheinlich französische Brunswick-Ausgaben) enthalten haben.
Wenn man sich etwas näher mit der zurückliegenden Geschichte des Jazz (sprich: des amerikanischen Jazz) beschäftigt, so wird deutlich, dass die Gründung des Quintette du Hot Club de France maßgeblich von zwei amerikanischen Musikern der 20 er Jahre beeinflusst wurde: dem Gitarristen Eddie Lang und dem Geiger Joe Venuti, mit dem Lang als Partner zusammenspielte. Die Parallelen, die sich hier ergeben, sind vielfältig und reichen von der Instrumentierung (Gitarre und Geige) bis hin zu bestimmten Aufnahmen beider Formationen: Der von Lang/Venuti aufgenommene “Tiger Rag“ wurde der Diskographie Delaunays zufolge nicht weniger als sechsmal von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli aufgenommen. Eine andere Parallele ist die Bearbeitung von klassischen Kompositionen (“Prelude“ von Rachmaninoff bei Lang/Venuti, J. S. Bach bei Reinhardt/Grappelli), obwohl es fraglich ist, ob dieses letztere ein charakteristisches Beispiel ist, dürfte doch die Verarbeitung klassischer Themen damals wie auch später (beispielsweise durch Glenn Miller und sein ab 1941 bestehendes Army Air Force Orchestra) im Jazz zumindest nicht unüblich gewesen sein.
Lonnie Johnson hat vor allem Eddie Lang, den wichtigsten Gitarristen des Chicago-Stils, beeinflusst und auch mit ihm Duo-Aufnahmen gemacht. Lang stammt aus einer italienischen Familie, und die bei vielen aus Italien stammenden Jazz-Musikern spürbare Tendenz zur Kantilene und zum Melos der italienischen Musiktradition lässt sich auch bei ihm finden. Der andere Chicago-Stil-Gitarrist ist Eddie Condon, stärker von Johnny St. Cyr beeinflusst, reiner Akkordmusiker und bis zu seinem Tode im Jahr 1973 ein unermüdlicher Spiritus Rector der Dixieland- und Chicago-Stil-Szene in New York.
Wer all das gehört hatte, was diese Gitarristen bis in die zweite Hälfte der 30 er Jahre hinein spielten, und sich dann nach Europa versetzte, um dort Django Reinhardt zu hören, kann die Faszination verstehen, die Django auf die amerikanischen Jazz-Musiker ausübte. Er konnte nicht lesen und kaum mehr als seinen eigenen Namen schreiben, aber wenn er musizierte, dann erschloss er der Gitarre Welten, von denen vorher kein Mensch etwas wusste. Seine Soli sprühten vor Überraschungen — wie ein Feuer, in das ein Mensch Holzscheite wirft so viel er kann.
Nachdem Django diese Musiker gehört hatte, war er ein Fan von Jazz und Swing, Einflüsse, die ihn bald zum besten Jazz-Musiker machten, den Europa je hervorgebracht hatte. Am einfachsten ist diese Geschichte darüber, wie Django Reinhardt seine Karriere als Jazz-Musiker begann. Eine andere Version der Ereignisse besagt, dass sein Erwachen kam, als er eine Version von Louis Armstrong‘ “Dallas Blues“ auf einem Markt in New Orleans entdeckte.
Diese neue Musik fand einen Platz tief in Djangos Herz. Sie war das perfekte Medium für sein erstaunliches Improvisationstalent. Django spielte selten, wenn überhaupt, ein Solo zweimal auf die gleiche Weise. Zahlreiche Aufnahmen beweisen dies. Sein kreatives Genie war nicht nur das eines Meisterimprovisators, sondern auch das eines Komponisten, und ihm können zahlreiche Stücke mit wunderschönen Melodien und anspruchsvollen, subtilen harmonischen Strukturen zugeschrieben werden. Django konnte jedoch weder Noten lesen noch schreiben und war daher auf die Gnade anderer angewiesen, die seine Ideen zu Papier bringen konnten.
Es könnte tatsächlich eine Begegnung mit einem der frühen Begründer des Jazz-Stils gewesen sein, da viele der einflussreichen Bands von Amerika nach Großbritannien und Europa kamen, um ihre Popularität beim breiten Publikum zu steigern oder eine kleine Gruppe von Liebhabern anzusprechen. Nach einer gewissen Zeit begann aufregende neue Musik aus Amerika, Europa zu erobern. Schon Reinhardt war mit der sich entwickelnden Musik vertraut und ließ gelegentlich Lieder wie “Dinah“ von Akst/Lewis/Young für die Massen in den großen Dance Halls einfließen, die großzügig respektvoll reagierten. Jazz war in Frankreich nicht unbekannt, wie der Aufstieg des Hot Clubs de France in Paris zeigen sollte.
Wie auch immer er zum ersten Mal mit Jazz in Berührung kam, Djangos Karriere begann in Südfrankreich Gestalt anzunehmen, denn hier, so erzählt ein anderer Bericht, lernte er 1931 Louis Vola kennen.
Louis Vola
(* 06. Juli 1902 in La Seyne-sur-Mer; + 15. August 1990 in Paris) wurde an der Riviera als Sohn eines aus Italien stammenden Schuhmachers geboren. Er spielte zunächst auf dem Akkordeon seines Vaters und lernte dann weitere Instrumente. Besuche bei den Bal Musettes weckten seine Begeisterung für Musik und den Wunsch, Berufsmusiker zu werden, nachdem er kurz den Versuch unternommen hatte, Bäcker zu werden. Vola lernte daraufhin Kontrabass und spielte Tanzmusik.
Bereits seit Frühjahr 1931 spielte Louis Vola mit einem Orchester im Lido Club von Toulon. Als er eines Abends mit der Arbeit fertig war, hörte er anscheinend Django und Joseph am Strand Gitarre spielen und bat sie, am nächsten Tag mit ihm in den Club zu kommen. Vola war von Djangos Talent so beeindruckt, dass sie bald regelmäßig zusammenarbeiteten.
Seit April 1931 spielt Django mit dem Orchester Vola et ses Gars im Lido de Toulon.
Am 29. Mai 1931 entstanden im Grand Théâtre von Toulon Aufnahmen der Volas Gruppe (“Carinosa“) unter dem Namen Louis Vola et Son Orchestre du Lido de Toulon auf denen Django Reinhardt als Solist zu hören war. Zwei Titel, die sie zusammen aufnahmen, sind “Canaria“ und “Carinoso“. Louis und Django wurden von Doubraire am Klavier und Jules Pouzalgues an der Violine begleitet. Stimmlich war Lixvot (?) zu hören.
29. Mai 1931 im Grand Théâtre von Toulon, Louis Vola et son Orchestre du Lido de Toulon:
Louis Vola - aco, bs; Doubraire - pf; Django Reinhardt - g; Jules Pouzalgues - vln; ? - dr; Lixvot - vo;
Engineer: Ernest Gower
018 OG 762-1 Canaria {2.35}
[78 Gr K-6542] [CD Fmx FA301]
019 OG764-1 C’Est Une Valse Qui Chante (valse) {3.04}
[78 Gr K-6339] [CD Fmx FA301]
As above, vocal by Lixbot, without tpt, tbn, saxes, vln or dms.
020 OG 765-1 Carinoso {2.53}
[78 Gr K-6542] [LP Pat C054 16001; Swi SW8420267]
[CD Fmx FA301, Swi CDSW8419]
DISQUE GRAMOPHONE
00 31….K-6542…. Louis Vola et son Orchestre du Lido de Toulon avec Django Reinhardt..Carinosa**/Canaria
** Vocal: Lixvot
Bei dieser Session wurden auch fünf weitere Titel aufgenommen, in denen vermutlich kein Django vorkommt. Die früheste bekannte Matrix, die Gower in Toulon aufnahm, OG750, wurde zwei Tage zuvor, am 27. Mai, erstellt.
Info: Von Lixvot ist eine Schellack-Veröffentlichung auf Parlophone (F) 85.251 bekannt: “Marius épouse Marinette“/“Avec Ma Rosette“.
Für einige Auftritte in einem Club namens Cyro's wurde ein Violin-Spieler in die Besetzung aufgenommen. Der Spieler war Sylvio Schmidt, und dies gab Django einige weitere Erfahrungen im Spielen neben einem Geiger.
Sommer 1931, Palm Beach in Cannes, The Louis Vola orchestra, featuring Django:
Schließlich fanden sie zusammen Arbeit in einem Club namens Palm Beach in Cannes, für den sie sich als Matrosen verkleiden mussten, in einer Kulisse namens “La Boite ti Matelots“. Danach zog die “La Boite ti Matelots“-Performance nach Paris, um ab Dezember 1931 im Pariser Boîte à Matelots aufzutreten.
Vor dieser Premiere spielte Django mit den Gitarristenbrüdern Ferret (Pierre "Baro", Sarane und Matelo) in den russischen Cabarets Casanova und Shéhérazade.
Pierre "Baro" Ferret
Pierre Joseph "Baro" Ferret (* 1908 in Rouen; + 1978[1]) war ein französischer Gypsy-Jazz- und Musette-Gitarrist und Komponist. Der aus Rouen stammende Baro Ferret war der älteste der drei Brüder Ferret, die alle in Frankreich als Gitarristen bekannt waren und durch ihre Onkel wurden. Er trat schon früh mit seinen Onkeln in lokalen Tanzsälen auf und zog 1931 nach Paris. Dort wurde er bald als Banjospieler bzw. Gitarrist bei den Bals Musette bekannt, zunächst mit dem italienischen Akkordeonisten Vétese Guérino, mit dem er auch aufnahm. Baro Ferret spielte die Valse Musette mit Swing-Artikulation und improvisierte dabei in erster Linie mit dem Stilmittel der Akkordzerlegung (Arpeggio).
Er nahm so Teile von Django Reinhardts Stilistik vorweg, mit dem er auch befreundet war. Zwischen 1935 und 1939 war Ferret Mitglied von dessen Quintette du Hot Club de France und war 1940 auch an seinem Projekt Django's Music beteiligt. Er ist auf etwa 80 Einspielungen Reinhardts zu hören.
Als das Engagement im Pariser Boîte à Matelots begann, wurde Sylvio Schmidt an der Violine durch Léon Ferreri ersetzt.
Léon Ferreri
(* um 1905; + unbekannt) war ein französischer Jazz-Musiker (Trompete, Posaune, Geige, Klavier, Komposition). Léon Ferreri, ein Bruder des Jazz-Musikers und Produzenten Albert Ferreri, war ab den späten 1920 er Jahren in der Pariser Musikszene aktiv. Die ersten Aufnahmen entstanden 1930 mit Léo Poll et son Orchestre, in dem er Posaune spielte. In den frühen 1930 er Jahren arbeitete er u.a. mit Jean Sablon (“Le même coup“, mit Ferreri am Piano) und Éliane de Creus, die er bei mehreren Plattensessions u.a. mit Django Reinhardt und Michel Emer begleitete
Wenn man sich die Besetzung dieser Band anschaut, kann man bereits einige der Musiker entdecken, die zwei Jahre später im berühmten Quintette du Hot Club de France mitspielten: Louis Vola [acc], Django Reinhardt [g-solo], Joseph Reinhardt oder Roger Chaput [g-rhythm], ein gewisser Paul Jean-Jean [ts], Rumolino [bs-s], Léon Ferreri [vi], Marco [p] sowie Bart Curtiss [dr].
Die Anwesenheit von Saxophonisten unter den Musikern weist auf den wachsenden Einfluss des Jazz zu dieser Zeit hin, und Django mischte sich nun unter die Jazz-Namen von Paris, von denen viele kamen, um ihn auftreten zu sehen.
Ende 1931, Paris
Die Gründung des Jazz Club Universitaire, aus dem sich der Hot Club de France entwickelte. Schon im Jahr 1928 hatten sich fünf Studenten des Lycée Carnot, Jacques Bureaux, Hugues Panassié, Charles Delaunay, Jacques Auxenfans und Elvin Dirat, zusammengeschlossen, um dem Jazz zuzuhören und später seine Akzeptanz in Frankreich zu fördern. Es ging darum, das Publikum für den Jazz zu sensibilisieren und den Stil gegen alle Widerstände zu verteidigen und zu fördern.
Dezember 1931, Paris
Als “Le Jazz et le disque“ erscheint in der Dezemberausgabe von ‘L’Edition musical‘ eine Schallplatten-Vorstellung durch Arthur Hoeree. Zu den besprochenen Platten gehören:
Gram K 5952 “Moanin’ Low“ by Jack Hylton ‘avec un excellent chorus de trompette Ph. Brun’ (sic),
Pathé X96.046 “Walkin’ My Baby Back Home“ by Billy Arnold,
und zahlreiche Aufnahmen von Louis Armstrong, Duke Ellington, McLennon’s Jazz Devils, den Mound City Blues Blowers, Red Nichols, Luis Russell und anderen.
1932:
23. Januar 1932, Paris
Django Reinhardts 22. Geburtstag.
Bis vor kurzem dachte ich, dass der Hot Club de France einfach der Name der Band war, die in den 30 er und 40er Jahren von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli angeführt wurde. Einige scharfsinnige Historiker des frühen Jazz wissen es besser. Aber ein bisschen Recherche hat mich gelehrt, dass der Hot Club de France sein Leben als eine Gruppe von Leuten in Paris begann, die sich versammelten, um 78er eines damals neuen Genres zu hören.
Nach seinen Anfängen im Jahr 1932 als Highschool-Jazzclub, der Tanzveranstaltungen organisieren sollte, wurde der Hot Club formeller und organisierter, als es ihm gelang, Hugues Panassié zu rekrutieren, der für die Zeitschrift ‘Jazz-Tango-Dancing‘ schrieb und auf dem Namen Hot Club de France bestand. Unter der Führung von Panassié und Charles Delaunay erweiterte der Hot Club de France Hörgruppen, sponserte Jazz-Konzerte, gab eine Zeitschrift namens ‘Le Jazz Hot‘ heraus und gründete schließlich sein eigenes Plattenlabel, Swing Records.
Der Hot Club de France (oder HCF) ist eine französische Organisation von Jazz-Fans, die sich der Förderung des "traditionellen" Jazz, Swing und Blues verschrieben hat. Der Club wurde Anfang 1932 von Jazz-Enthusiasten und Amateuren mit dem einzigen Ziel gegründet, die Musik in den Rest der Welt zu tragen. Die Mitglieder schlossen sich zusammen, um die Musik in jeder erdenklichen Form zu fördern, was zu Entwicklungen wie dem ersten von vielen Konzerten im Jahr 1933, der Gründung von ‘Le Jazz Hot‘, der offiziellen Zeitschrift des Clubs, der Gründung des Swing-Musiklabels im Jahr 1937, Konferenzen, Hörsitzungen für seltene Schallplatten, Radiogesprächen und der Geburt regionaler Hot Clubs führte. Diese Amateurorganisation spielte eine wichtige Rolle bei der Verbreitung und Entdeckung des Jazz in Frankreich und in ganz Europa entstanden Nachahmer-Organisationen, um die Musik in Ländern wie Norwegen und Großbritannien zu verbreiten.
Der gegründete Hot Club de France war eine Gesellschaft zur Förderung des Jazz. Sie hatte ihren Sitz in Montmartre, also im Herzen des Vergnügungsviertels von Paris, wo Künstler, Musiker, Schauspieler, Maler, Grafiker, Barfrauen, Tänzerinnen ihr zuhause und ihre Wirkungsstätte haben. Als solche hatte die Gesellschaft keinen eigenen Veranstaltungsort, sondern mietete Veranstaltungsorte, wenn sie verfügbar waren, um die besten Jazz-Künstler auf die Bühne zu bringen, entweder lokale oder tourende amerikanische oder britische Musiker. Tatsächlich überquerten einige frühe Jazz-Acts schon sehr früh in der Entwicklung des Jazz den Atlantik.
Schon 1917 reiste der Gitarrist Lonnie Johnson im Rahmen einer Revue nach London und blieb zwei Jahre, und im Juni 1919 traten Sidney Bechet und Arthur Briggs beide in London als Teil von Will Marion Cooks Southern Syncopated Orchestra auf. Diese Band war eine der ersten Bands, die Teil des Exodus aus der Mississippi-Delta-Region Amerikas waren, insbesondere aus New Orleans, wo sich der Jazz aus Blues und Ragtime entwickelte und so ins Herz der amerikanischen Kultur und von dort in die ganze Welt gelangte.
Der Hot Club de France sponserte 1933 sein erstes Live-Konzert. Die Besucherzahlen bei den folgenden Konzerten waren durchwachsen. Während dieser Zeit, in der die Konzerte des Hot Clubs auf wackeligen Beinen standen, hatten Django und Stéphane Grappelli einen regelmäßigen Gig im Hotel Clairidge, und es war bei Backstage-Jams im Hotel Clairidge, dass sie ihre Gruppe mit Louis Vola (Bass), Joseph Reinhardt (Djangos Bruder, Gitarre) und Roger Chaput (Gitarre) gründeten.
Cannes 1932
Djangos Beteiligung am Film “Clair De Lune“. Keine Kopie des Films wurde jemals gefunden.
Siehe Delaunay, Seite 218, und die Anmerkungen zu Fmx FA301 für fotografische Beweise.
Juli 1932, Paris
‘Jazz-Tango-Dancing‘ Magazin berichtet über die Veröffentlichung von zwei Platten der belgischen Gruppe The Radiolans:
Personnel: Gus DeLoof (tpt); Bauduin (tpt); Josse Breyre (tbn); Tielmans (tbn); David Bee (sax, cl); Fud Candrix (ts); Lauwers (sax); Lievens (pno); Leo Serluippens (dms); Chas Dolne (gtr).
“Southern Lullaby“/“Who Taught You That“ (Decca F272)
“The Blue Duke“/“Shake Your Hip“ (Decca F273).
August 1932, Paris
Hughes Panassié reviews Robert Goffin’s book “Aux frontières du jazz“ in ‘Jazz-Tango-Dancing‘.
‘Jazz-Tango-Dancing‘ berichtet über Les French Boys:
André Ekyan (sax); Jean Thiland (piano); Didier Mauprey (bjo); Charlie Barnes (dms).
“China Boy“/“Some Of These Days“ (Salabert 3166)
Oktober 1932, Paris
Die erste Ankündigung zur Gründung des Hot-Clubs im Magazin ‘Jazz-Tango-Dancing‘: HOT-CLUB 5 Rue de L’isly–Paris Telefon: EUROPA 35–54
November 1932, Paris
Ein Artikel in ‘Jazz-Tango-Dancing‘ erläutert die Philosophie, Regeln und Ziele des neu gegründeten Hot-Clubs.
Garland Wilson nimmt vier Titel für French Brunswick auf und begleitet bei einer Auswahl die Sängerin Nina Mae McKinney.
22. Dezember 1932, Paris
Django beginnt eine Saison im Le Boîte à Matelot.
1933:
23. Januar 1933, Paris
Django Reinhardts 23. Geburtstag.
Januar 1933, Cannes, Orchestra Jazz Vola
Auftritte im Casino Municipal.
31. Januar 1933 at 9.00pm, Paris
Drei Filme (nègres inédits) werden im Cinéma Falguière, 12 rue Armand- Moissand, Paris 15e, aufgeführt:
“St Louis Blues“ with Bessie Smith;
“Black and Tan Fantasy“ with Duke Ellington and his Orchestra;
“I’ll Be Glad When You’re Dead You Rascal You“, a ‘Betty Boop’ animated short, directed by Max Fleischer and featuring film of Louis Armstrong and his Orchestra. Nina Mae McKinney and Garland Wilson provide live music, and a public debate on the subject of ‘Hot Jazz’ is conducted, led by N J Canetti and Hughes Panassié.
late January/early February 1933, Paris, Gregor et ses Gregorians
im Olympia Théâtre. Das Personal gemäß ‘Jazz-Tango-Dancing‘: Michel Emer and Roger Allier (directors); Stéphane Grappelli (pno); Michel Warlop (vln); Pierre Allier, [?] Pico, [?] Naudine, [?] Wladimir (brass); [?] Tharaud, Alex Combelle, [?] Lamory, André Ekyan [saxes]; [?] Feldman (gtr); Roger Grasset (sb); [?] McGregor (dms).
01. Februar 1933, Paris
Das erste von vielen Konzerten, die vom Hot Club de France gesponsert wurden, fand am 01. Februar 1933 statt und trat mit Garland Wilson und Freddy Johnson im Boîte à Musique auf. Wenige Jahre nach dem ersten Konzert im Jahr 1933 übte der Hot Club eine Art Quasi-Monopol auf die Organisation von Jazz-Konzerten, Schallplatten, Radioprogrammen und allgemeinem Wissen zu diesem Thema in Frankreich aus.
01 March 1933, Paris
Ein Treffen des Hot-Club de France um 21.00 Uhr in der Galerie D’Art Contemporain im Plattenladen Boîte à Musique am Boulevard Raspail 135.
Django arbeitete weiterhin mit heute größtenteils vergessenen Musikern, begann dann aber eine Zusammenarbeit mit dem Chansonnier Jean Sablon, der ihn bei mehreren Aufnahmesitzungen als instrumentalen Begleiter einsetzte. Sablons Schwester Germaine, die oft unter dem Namen Eliane de Creus aufnahm, wurde in dieser Zeit ebenfalls von Django unterstützt. Eine solche Besetzung war das Orchester de Théatre Daunou, wo Django Eliane am Gesang begleitete, Léon Ferreri, der nicht nur Violine spielte, sondern auch Trompete und Posaune zur Aufnahmesitzung beisteuerte, Paul Jean-Jean am Alto-Saxophon, Michel Emer am Klavier und Max Elloy am Schlagzeug. Man kannte sich teilweise schon aus dem Boîte à Matelots-Engagement.
Das Lied mit Djangos Musikern ist “Il N’y En A Pas Deux Comme Moi“, das am 14. März 1933 in Paris aufgenommen wurde.
14. März 1933, Salle Chopin, Paris, Mademoiselle Eliane de Creus, du Théâtre Daunou, Orchestre sous la direction de Jef de Murel:
Eliane de Creus (vcl) (1); Jean Sablon (vcl) (2) acc. by Faustin Jean-Jean (tpt); Léon Ferreri (tpt, tbn and vln); Roger Jean-Jean; (as, cl); possibly Paul Jean-Jean (ts, cl); Russell Goudey (as, bs); Michel Warlop (vln); Django Reinhardt (gtr); Michael Emer (pno, arr); possibly Henry Bruno (sb); Max Elloy (dms).
12As above, without vocals (3).
Engineer: S E Tunn
021 OPG 639-1 Y En N’A Pas Deux Comme Moi (1) {3.11}
[78 Gr K-6862] [CD Fmx FA301]
022 OPG 640-1 Ah! La Beguine! [unissued]
023 OPG 640-2 Ah! La Beguine! (2) {2.44}
[78 Gr K-6861] [CD Fmx FA301]
024 OPG 641-1 Si J’Aime Suzy [unissued]
025 OPG 641-2 Si J’Aime Suzy (3) {2.19}
[78 Gr K-6861] [LP Pat C054 16001] [CD Fmx FA301]
14. März 1933 in Paris, Jean Sablon acc. par l’Orchestre du Théâtre Daunou (direction by Jef de Murel):
Jean Sablon - vo; Léon Ferreri - tp, tb, vln; Faustin Jeanjean - tp; Paul Jean-Jean - as, cl; Paul Jeanjean - ts, cl; Russel Goudey - as, bari; Michel Emer - pf; Django Reinhardt - g; Henri Bruno - bs; Max Elloy – dr
Ah! La Béguine OPG 640-2
14. März 1933, Salle Chopin, Paris, Elaine de Creus et Jean Sablon:
De Creus and Sablon (vcl); Django Reinhardt (gtr); Michel Emer (pno); Max Elloy (dms).
026 OPG 642-1 Parce Que Je Vous Aime [unissued]
027 OPG 642-2 Parce Que Je Vous Aime {3.18}
[78 Gr K-6863] [LP HD CHD134; Swi 8420267]
[CD Fmx FA301; Gal GALE419; Swi CDSW8419]
028 OPG 643-1 Si J’Aime Suzy [unissued]
029 OPG 643-2 Si J’Aime Suzy {2.51}
[78 Gr K-6863] [LP HD CHD 134; Swi 8420267]
[CD Fmx FA301; Gal GALE419; Swi CDSW8419]
Alle bei dieser Session aufgenommenen Melodien waren in der Operette “Dix-neuf ans“ mit Eliane de Creus und Jean Sablon in den Hauptrollen zu hören, die im Théâtre Danou aufgeführt wurde. See also numbers 036 and 037.
GRAMMOPHONE (F)
00 33….K-6863…. Mlle Eliane de CREUS et M. Jean SABLON du Théatre Daunou. Au piano Michek Emer..Parce Que Je Vous Aime/
Si, J’aime Suzy
Jean Sablon
(* 25. März 1906 in Nogent-sur-Marne, Département Val-de-Marne; + 24. Februar 1994 in Cannes) war ein französischer Chansonnier ab den 1930 er Jahren. Sablon, der unter der Bezeichnung "Le Bing" als der französische Bing Crosby galt, interpretierte unter anderen Kompositionen von Mireille Hartuch und trat in Konzertsälen wie dem Olympia in Paris auf.
Er nahm 1933 mit Éliane de Creus und Django Reinhardt auf und war 1935 der erste französische Sänger, der auf der Bühne mit einem Mikrophon auftrat. Sablon integrierte den amerikanischen Swing in das französische Chanson. Dazu arbeitete er mit Alec Siniavine und Django Reinhardt zusammen. Zu seinen bekanntesten Werken gehört die Interpretation des Liedes “J'attendrai“.
Germaine Berthe Sablon
geboren am 19. Juli 1899 in Perreux-sur-Marne und starb am17. April 1985 in Saint-Raphaël, ist eine französische Sängerin und Schauspielerin und Widerstandskämpferin während des Zweiten Weltkriegs. Als Tochter von Charles Sablon (Komponist geboren 1871), Schwester von André Sablon (Komponist), Jean Sablon (Sänger) und Marcel Sablon, dem Direktor der Ballets de Monte-Carlo, begann Germaine Sablon 1915 eine Karriere als Operettensängerin. Ab 1919 spielte sie in Stummfilmen. Sie unterbrachen ihre Karriere in den 1920 er Jahren, um zwei Söhne zur Welt zu bringen. Zweimal verheiratet, 1918 mit Maurice Bloch, dann 1921 mit Charles Legrand, war sie viele Jahre Lebensgefährtin des Schriftstellers Joseph Kessel.
Während der ersten Jahre gab es, außer einer Reihe von Engagements, Tourneen und Plattenaufnahmen auch verschiedene personelle Veränderungen innerhalb des Quintetts. So wurde der Bassist Francis Luca bald durch Louis Vola ersetzt. Eine weitere Veränderung betraf die Rhythmusgitarre; hier kam anstelle von Roger Chaput Pierre "Baro" Ferret in die Gruppe, der - ebenso wie Django und dessen Bruder Joseph - ein Rom war (Rom ist der Singular für Roma, also aus dem östlichen Europa stammende Zigeuner; die Mehrheit der heute in Europa lebenden Zigeuner wird allerdings von den Sinti - französisch: manouches - gestellt).
Im März traf er wieder auf den Akkordeonisten Guérino, mit dem er schon als Jugendlicher zusammenspielen durfte.
19. März 1933 in Paris, Guerino et son Orchestre Musette de la Boîte Matelots
Vatese Guerino - aco;voc; Pierre Pagliano - vln; Pierre "Baro" Ferret - g; Django Reinhardt, Lucien Gallopain - g; "Tarteboulle" - bs; Armando Della Monica - vo;
Brise Napolitaine KI 5902-1
Gallito KI 5905-1
Vito KI 5906-1
Ne Sois Pas Jalouse KI 5907-1
030 KI5902-1 Brise Napolitaine {2.44}
[78 Od 250.418] [CD Fmx FA301]
031 KI5906-1 Vito {2.27}
[78 Od 250.420] [CD Fmx FA301]
032 KI5905-1 Gallito {2.56}
[78 Od 250.418] [CD Fmx FA301]
A contextual bio-discography033 KI 5907-1 Ne Sois Pas Jalouse {2.54}
[78 Od 250.420] [CD Fmx FA301]
034 Ensemble
[78 Od 250.419]
035 Rêve A Printemps
[78 Od 250.419]
Odéon 250.419, probably from the above session, and possibly featuring Django Reinhardt, currently remains unfound. However, some discographers dispute the presence of Django Reinhardt on any recording from this session.
ODEON (F)
00 33….250.420.... Guerino et son Orchestre Musette de la Boîte Matelots..Ne Sois Pas Jalouse/Vito
Vetese Guérino
Echter Name: Pierre Vettese (oder Vetese), * 01. August 1895 (Gallarate, Italien), + 24. Februar 1952 (Sevran, Italien) Französischer (mit italienischen Wurzeln) Akkordeonist, Komponist und Bandleader. Sein Name kann als „Guérino“, „Vettese Guérino“, „Vetese Guérino“, „Guérino Vetese“, „Guérino Vettese“, „V. Guérino“ oder ähnlich erscheinen.
20. März 1933in Paris, Guerino et son Orchestre Musette de la Boîte Matelots
Vatese Guerino - aco; Pierre Pagliano - vln; Pierre "Baro" Ferret - g; Django Reinhardt, Lucien Gallopain - g; “Tarteboulle” - bs; ? - vo;
Ensamble (Marching Along Together) KI 5903-1
Pluie De Printemps KI 5904-1
03. April 1933, Columbia Studios, Paris, Jean Sablon:
Jean Sablon (vcl) acc. by Leone Ferreri (pno, vcl); Michael Emer (cel, vcl); Django Reinhardt (gtr, vcl) (1) Léon Ferreri or Michael Warlop (vln, vcl); Michel Emer (pno, vcl); Django Reinhardt (gtr, vcl); Max Elloy (dms, vcl); Eliane de Creus or Mireille (vcl) (2).
Engineer: Georges Cailly
036 CL 4257-1 Le Même Coup (1) {3.10}
[78 Col DF1191] [LP WRC SH368] [CD Fmx FA301]
037 CL 4258-1 Je Suis Sex-Appeal (2) {2.53}
[78 Col DF1191] [CD Fmx FA301; Gal GALE 419]
Beide Melodien stammen aus “Dix-neuf ans“; siehe auch Nummern 021–029.
Mit dem abgespeckten Gesang von Michel Emer am Klavier, Max Elloy am Schlagzeug und natürlich Django an der Gitarre übernahm Jean Sablon den alleinigen Gesang für “Je Suis Sex-Appeal“ und “Le Meme Coup“, während Léon Ferreri beim ersten Lied die Violine und beim zweiten das Klavier spielten.
17. Mai 1933, Paris
An einem nicht genannten Ort (möglicherweise Galerie d’Art Contemporain) präsentiert der Hot-Club de Paris ein Konzert der folgenden Gruppe:
Arthur Briggs (tpt); Frank "Big Boy" Goudie (ts and tpt); Peter Duconge (as and cl); Freddie (sic) Johnson (pno); Juan Fernandez (sb); Bill Taylor (dms); Moeco (sic) Jefferson (gtr).
14 aufgeführte Titel sind u.a. “China Boy“; “Nobody’s Sweetheart“; “St Louis Blues“; “Chinatown“; “I’ve Found A New Baby“; “Sweet Sue“; ‘Sheik Of Araby“.
31 Mai 1933, Paris, Freddy Johnson, Peter Duconge, Frank "Big Boy" Goudie, Charlie Johnson, Juan Ferndandez, Billy Taylor and Sterling Conaway treten in Paris im ‘Radio L.L.’ auf.
Titel: “Sheik Of Araby“; “I Found A New Baby“; “I’ve Got Rhythm“; “Rockin’ Chair“; “Nobody’s Sweetheart“ and “Stormy Weather“.
Juni 1933, Paris
Ultraphone Records stellt die Veröffentlichung von drei Platten von Gregor et ses Gregorians vor:
AP1005 ‘Fit As A Fiddle’ / ‘Young And Healthy’
AP1007 ‘Wheezy-Anna’ / ‘Ev’ry Day’s A Lucky Day’
AP1008 ‘Daisy’ / ‘Vladivostock’
Die Allier Brothers verlassen Gregor et ses Gregorians.
30. Juni 1933, Paris
Alberta Hunter tritt in Begleitung des Freddy Johnson Orchestra (ein neues Orchester aus 12 schwarzen Musikern) um 21 Uhr im Salle Chopin-Theater auf. Die wahrscheinliche Besetzung dieser Gruppe ist im Eintrag vom Sonntag, 29. Oktober 1933 zu finden.
Juli 1933, Paris
Der umbenannte Newsletter ‘Bulletin Mensuel du Hot-Club Français‘ erscheint in ‘Jazz-Tango-Dancing‘ zum ersten Mal als völlig separater Abschnitt mit eigenem Logo.
Juli 1933, Saint-Jean-de-Luz,
Gregor et ses Gregorians beginnen ihr Engagement in La Pergola.
08 Juli 1933, Paris, Freddy Johnson, Arthur Briggs and their all Star Orchestra:
Die Musiker Sterling Conaway, Juan Fernandez and Frank "Big Boy" Goudie nehmen fünf Titel für French Brunswick (matrix numbers 6458–62bkp) auf.
19. Juli 1933, Paris, Marlene Dietrich,
begleitet von Freddy Johnson et son Jazz nehmen für die Compagnie Gramophone du Française auf. Zu den Musikern gehören Arthur Briggs, Freddy Johnson und Juan Fernandez.
27. – 29. Juli 1933, Paris
Duke Ellington and his orchestra treten in der Salle Pleyel auf. Über die Konzerte wird ausführlich in ‘Jazz-Tango-Dancing‘ von Hughes Panassié berichtet. French Brunswick veröffentlicht acht fortlaufend nummerierte 78-rpm-Platten des Ellington-Orchesters.
August 1933, Paris
Ultraphone Records verkündet: Gregor et ses Gregorians: “Going! Going! Going!“/“Do Love Me“ (SU5004).
September 1933, Paris
‘Jazz-Tango-Dancing‘ verkündet: Freddy Johnson, Arthur Briggs et Their All-Star Orchestra (sic); Brunswick 500.278.
Oktober 1933, Paris
‘Jazz-Tango-Dancing‘ verkündet: Freddy Johnson and His Orchestra; Brunswick A.500.277.
Oktober 1933, Paris
Compagnie Française du Gramophone veröffentlicht “Le Hot Jazz“ Schallplatten:
K6941–3 Louis Armstrong
K6944–8 Duke Ellington
K6949 Henry Allen
K6950 McKinney’s Cotton Pickers
K6951 Mound City Blue Blowers.
Kommentare zu den Aufnahmen in den Anzeigen von Hughes Panassié.
14. Oktober 1933, Paris, Freddy Johnson and His Harlemites:
Arthur Briggs, Sterling Conaway and Juan Fernandez nehmen vier Titel für French Brunswick (matrix numbers 6574–6) auf.
29. Oktober 1933, Paris, Salle Pleyel,
A “Unique Gala d’Art Nègre“ is presented, featuring the screening of three short films: “Black and Tan Fantasy“ (Duke Ellington), “I Heard“ (Don Redman) and “Minnie the Moocher“ (Cab Calloway). These last two films are both “Betty Boop“ animated shorts directed by Max Fleischer and incorporating film of the artists. There is also a presentation of the film Emperor Jones starring Paul Robeson.
Live performance by Freddy Johnson and his Harlemites with Arthur Briggs.
‘Jazz-Tango-Dancing‘ berichtete, dass das Personal des Johnson-Orchesters wie folgt war: Arthur Briggs, Bobby Jones and Theodore Brock (tpts); Herbert Fleming and Henry Burns (tbns); Booker Pittman, Alfred Pratt, Roy Butler and Cle Sadler (saxs); Billie Taylor, Juan Fernandez and Sterling Conaway (rhythm section), mit den Titeln “The Sheik Of Araby“, “Dinah“, “Sophisticated Lady“, “Harlem Bound“, “Tiger Rag“, un ’violent’ “I’ve Got Rhythm“ und ‘un interminable’ “St Louis Blues“.
November 1933, Paris, Ferrari et son Ensemble, featuring Oscar Alemán
record for Sedoem.
‘Jazz-Tango-Dancing‘ kündigt Eddie South et son Orchestre’s “Gotta Go“/“My! Oh My!“ (Gram K.7029) an.
10. November 1933, Freddy Johnson and His Harlemites
Arthur Briggs, Sterling Conaway and Juan Fernandez nehmen zwei Titel für French Brunswick (matrix numbers 6645–46dkp) auf.
10. November 1933, Théâtre Revue Musicale, 132 blvd de Montparnasse, at 9pm,
der Hot-Club präsentiert in Konzert: Freddy Johnson (pno); Alix Combelle (ts); Noël Chiboust (tpt); Michel Warlop (vln) and [?] McGregor (dms). Titles performed include: “Nobody’s Sweetheart“, “Some Of These Days“, “I’ve Got Rhythm“, “Dinah“, “Tiger Rag“, “Confessin’“, “Play, Fiddle, Play“, “You Rascal You“, “Willow, Weep For Me“ and “China Boy“.
Paris December 1933
Garland Wilson nimmt vier Titel für French Brunswick (matrix numbers 5747–50bdp) auf.
08 Dezember 1933, Théâtre Revue Musicale, 132 blvd de Montparnasse, at 9pm
Der Hot-Club präsentiert ein Konzert mit: Arthur Briggs and Garland Wilson. Titel: “Dinah“, “Blues In B Flat“, “Black And Tan Fantasy“, “China Boy“, “I Can’t Give You Anything But Love“, “Chinatown“, “Some Of These Days“, “Mood Indigo“, “Nobody’s Sweetheart“, “But What Can I Do Now I’m In Love?“, “I’ve Found a New Baby“ und “Tiger Rag“.
18. Dezember 1933, Paris, Salle Adler
Der Hot-Club präsentiert: “Festival Big Boy“ featuring Frank "Big Boy" Goudie (tpt/cl); [?] Masse (gtr); Sigismund Beck (sb) and [?] McGregor (dms).
In ‘Jazz-Tango-Dancing‘ wird über den Tod des 29-jährigen Jacques Rosenburg berichtet. Rosenburg war Redakteur für Jazz-Schallplattenkritiken bei ‘Jazz-Tango-Dancing‘ und Leiter des Pariser Büros des Campbell-Connolly-Verlags.
Winter 1933–34, Côte d’Azur
Als Mitglied des Orchesters von André Ekyan tourt Django in Begleitung von Jean Sablon an der Côte d’Azur.
Gruß
Heino