Aus meinem Senftopf dazu mit Grüßen an Gerd.
Vielen Dank für die Öffnung dieses Kapitels:
Louis Jordan * 08. Juli 1908 in Brinkley/Arkansas, + 04. Februar 1975 in Los Angeles war sicherlich einer der Väter des Rhythm’n’Blues und maßgeblicher Wegbereiter in der Entwicklung dieses Musikgenres. Nach wechselnden Engagements in Jazz-Bands gründete Jordan 1938 seine eigene Combo, die sich dann ab 1939 The Tympany Five nannte. Unterschiedliche Besetzungen bestanden aber im wesentlichen aus den Gitarristen Bill Jennings und Carl Hogan, dem damals namhaften Pianisten/Arrangeuren "Wild" Bill Davis und Bill Doggett, den Schlagzeugern "Shadow" Wilson und Chris Columbus und Dallas Bartley am Bass. Jordan selbst spielte Alt-, Tenor- oder Bariton-Saxophon und sang bei einer Vielzahl der Aufnahmen.
Louis Jordan’s erfolgreichste Zeit waren nach den Entbehrungen des 2. Weltkrieges die Jahre zwischen 1942 und 1950. In diesen acht Jahren erreichte dieser absolute Superster achtzehn Mal # 1 der Rhythm’n’Blues-Top-Seller und konnte sich damit insgesamt 113 Wochen auf dem Thron des R&B halten. Weiterhin war er 54 mal unter den Top 10 und in der Summe mit 57 Titeln in den R&B-Charts vertreten. Damit avancierte Louis Jordan in diesem Genre zum erfolgreichsten Interpreten der Jahre 1942-1949 vor Nat "King" Cole und den Ink Spots. Seine Erfolge beschränkten sich nicht nur auf das schwarze Publikum, sondern ihm gelang das "cross over" in die weißen Pop-Charts. Sein Erfolgsrezept war "gute Laune verbreiten". Es bereitete einfach Freude, seine schnelle uns rhythmisch betonte Musik zu hören. Hits wie “Caldonia“-1945 auf Decca 8670 (komponiert und getextet von seiner 3. Ehefrau Fleecie Moore), “Choo Choo Ch'Boogie“-1946 (18 Wochen # 1) auf Decca 23610 oder “Let The Good Times Roll“-1947 auf Decca 23741 sind heute Evergreens des traditionellen R&B und zählen zu absoluten Standards in der Blues- und Rock-Musik.
Seine Schallplatten erschienen auf den Labels Decca (seit 1939), V-Disc (während der Kriegsjahre), Aladdin und Tangerine. Neben den Schallplattenverkäufen vermarktete er seine Musik in Filmen.
1962 besuchte er erstmals die britische Insel und war Gastmusiker in der Band von Chris Barber.
Am 4. Februar 1975 starb Louis Jordan an den Folgen eines Herzinfarktes. 1983 wurde er posthum in die Blues Hall of Fame und 1987 in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen. Louis Jordan kann mit seiner Musik dem Genre des Northern Jump Blues zugeordnet werden.
Gruß
Dietrich
Vielen Dank für die Öffnung dieses Kapitels:
Louis Jordan * 08. Juli 1908 in Brinkley/Arkansas, + 04. Februar 1975 in Los Angeles war sicherlich einer der Väter des Rhythm’n’Blues und maßgeblicher Wegbereiter in der Entwicklung dieses Musikgenres. Nach wechselnden Engagements in Jazz-Bands gründete Jordan 1938 seine eigene Combo, die sich dann ab 1939 The Tympany Five nannte. Unterschiedliche Besetzungen bestanden aber im wesentlichen aus den Gitarristen Bill Jennings und Carl Hogan, dem damals namhaften Pianisten/Arrangeuren "Wild" Bill Davis und Bill Doggett, den Schlagzeugern "Shadow" Wilson und Chris Columbus und Dallas Bartley am Bass. Jordan selbst spielte Alt-, Tenor- oder Bariton-Saxophon und sang bei einer Vielzahl der Aufnahmen.
Louis Jordan’s erfolgreichste Zeit waren nach den Entbehrungen des 2. Weltkrieges die Jahre zwischen 1942 und 1950. In diesen acht Jahren erreichte dieser absolute Superster achtzehn Mal # 1 der Rhythm’n’Blues-Top-Seller und konnte sich damit insgesamt 113 Wochen auf dem Thron des R&B halten. Weiterhin war er 54 mal unter den Top 10 und in der Summe mit 57 Titeln in den R&B-Charts vertreten. Damit avancierte Louis Jordan in diesem Genre zum erfolgreichsten Interpreten der Jahre 1942-1949 vor Nat "King" Cole und den Ink Spots. Seine Erfolge beschränkten sich nicht nur auf das schwarze Publikum, sondern ihm gelang das "cross over" in die weißen Pop-Charts. Sein Erfolgsrezept war "gute Laune verbreiten". Es bereitete einfach Freude, seine schnelle uns rhythmisch betonte Musik zu hören. Hits wie “Caldonia“-1945 auf Decca 8670 (komponiert und getextet von seiner 3. Ehefrau Fleecie Moore), “Choo Choo Ch'Boogie“-1946 (18 Wochen # 1) auf Decca 23610 oder “Let The Good Times Roll“-1947 auf Decca 23741 sind heute Evergreens des traditionellen R&B und zählen zu absoluten Standards in der Blues- und Rock-Musik.
Seine Schallplatten erschienen auf den Labels Decca (seit 1939), V-Disc (während der Kriegsjahre), Aladdin und Tangerine. Neben den Schallplattenverkäufen vermarktete er seine Musik in Filmen.
1962 besuchte er erstmals die britische Insel und war Gastmusiker in der Band von Chris Barber.
Am 4. Februar 1975 starb Louis Jordan an den Folgen eines Herzinfarktes. 1983 wurde er posthum in die Blues Hall of Fame und 1987 in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen. Louis Jordan kann mit seiner Musik dem Genre des Northern Jump Blues zugeordnet werden.
Gruß
Dietrich