The TRENIERS - Jump Blues

 
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The TRENIERS - Jump Blues

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Gepostet: 15.07.2010 - 02:45 Uhr  ·  #1
Hallo,

zur Einstimmung, der (gekürzte) Wikipedia-Beitrag:
Die 1947 gegründete Formation The Treniers wurde von den Zwillingen Cliff und Claude Trenier geleitet. Begleitet wurden sie vom Orchester des Pianisten Gene Gilbeaux mit dem Saxophonisten Don Hill, dem Bassisten Shifty Henry, dem später James (Jimmy) Johnson folgte, und dem Schlagzeuger Henry „Tucker“ Green. Später gehörten The Treniers auch weitere Brüder, wie Milt und Skip Trenier an.
Seit den 1940er Jahren traten sie mit einer Mischung aus Swing und frühem Rock'n'Roll auf; bekannte Songs waren die Begriffe „rock“ und „roll“ enthaltenden Titel „Rocking on Sunday Night“, „It Rocks! It Rolls! It Swings!“ oder „Rockin' Is Our Bizness“, der eine Version von Jimmie Luncefords „Rhythm Is Our Business“ aus den 1930er Jahren war (die Trenier-Zwillinge hatten ihre Karriere in der Lunceford-Band begonnen). Die Formation war auch für ihre humoristischen Songeinlagen und ihre Bühnenakrobatik bekannt, was die Shows späterer Rock'n'Roll-Gruppen vorwegnahm; ihre Bühnenauftritte beeinflussten etwa The Shadows.
Anfang 1947 erschien die 78er „Buzz Buzz Buzz“ bei Mercury; eine weitere Schallplatte („Everybody Get Together“) nahmen sie für das Label London auf. Anfang der 50er entstand für Okeh mit einem von Quincy Jones geleiteten Orchester der Song „Get Out of the Car“. Ein weiterer Song für Okeh war ihr Duett mit dem Baseballstar Willie Mays, „Say Hey (The Willie Mays Song)“.
In den 1950er Jahren wechselten sie zu einem vom Rhythm & Blues und Jump Blues beeinflussten Stil, der ähnlich dem der Mills Brothers war, konnten aber in der beginnenden Rock'n'Roll-Bewegung trotz ihrer Filmauftritte nur wenige Erfolge feiern. Dennoch hatten sie großen Einfluss auf nachfolgende Künstler wie Bill Haley and His Comets, der ihre Auftritte in Wildwood (New Jersey) gesehen hatte; sie waren auch die ersten, die dessen Song „Rock-a-Beatin' Boogie“ einspielten. Weitere Songs dieser Zeit erschienen unter dem Namen Milt Treniers („You're Killin' Me“) und auf einem bei RCA Victor 1956 veröffentlichtem Album Sorrento.
Eine brauchbare Discografie findet ihr hier: http://www.rockabilly.net/milttrenier/discog.shtml
Gruß Ralf
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Treniers - Favoriten

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Gepostet: 15.07.2010 - 02:48 Uhr  ·  #2
... drei meiner Lieblingsplatten auf unterschiedlichen Labeln folgen ...

Gruß Ralf
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Re: The TRENIERS - Jump Blues

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Gepostet: 29.07.2010 - 21:43 Uhr  ·  #3
Hallo Ralf,
toller Einstieg in diese Gruppe.

und was schreibt die Bärenfamilie zu einer Wiederveröffentlichung:

Keine Band aus den frühen Fünfzigern hatte einen vergleichbare Energie.
Sie wirkten in einigen frühen Rock-Filmen mit! Die erste labelübergreifende Zusammenstellung mit allen Treniers-Klassikern für London, OKeh, Epic, Vik und Brunswick und Milt Treniers besten Soloaufnahmen. Mit zwei Versionen ihres größten Erfolgs“Go! Go! Go!“ in kleiner Besetzung und mit Big Band.
Lange bevor es den Begriff Rock 'n' Roll überhaupt gab, rockten und rollten schon die Treniers. Sie spielten Jump und Jive und stellten Gin-Bars und Kneipen zwischen Vegas und Wildwood auf den Kopf. Eine verrücktere Truppe müsste erst noch erfunden werden; die Treniers unterhielten angesoffene Zocker in Vegas-Salons mit pausenlosem Klamauk, der sie auch in den richtungweisenden Rock'n'Roll-Filmen 'The Girl Can't Help It' und 'Don't Knock The Rock' auszeichnete.

Die eineiigen Zwillinge Claude und Cliff Trenier hatten das Sagen, später kam dann noch ihr jüngerer Bruder Milt hinzu, der schon als Solist sehr gut war, bevor er zur Gruppe stieß. Der angemietete Alt-Saxophonist Don Hill spielte im Überschalltempo. Seine überirdischen Beiträge gehörten ebenso unverwechselbar zu den Treniers-Attacken wie Claude und Cliffs grenzenlos swingenden Gesangs-Parts. Und der Pianist und Bandleader Gene Gilbeaux sorgte dafür, dass alles fest zusammenhielt und nichts aus dem Ruder lief. Eine Wiederveröffentlichung bündelt die wildesten Tanz-Songs aus den Jahren 1950 bis 1957 für London, OKeh (darunter der Top-10-R&BHit “Go! Go! Go!“), Epic, Vik und Brunswick.
1951 nahmen die Treniers die Perle “It Rocks! It Rolls! It Swings!“ auf und die Platte machte exakt das, wie sie hieß. Was auch für die dröhnenden Jumps wie “Hadacole That's All“, “Rocking On Sunday Night“, “Rockin' Is Our Bizness“, “Rock-A-Beatin' Boogie“ (für die Treniers von ihrem Kumpel Bill Haley komponiert), für das augenzwinkernd humoristische “Oh! Oh! (Get Out Of The Car)“, “Rock 'n' Roll Call“, das berüchtigte “Poon-Tang!“ und als Zugabe für eine Reihe von Milts Solo-Nummern gilt.

Die Treniers waren Vorbild für Legionen nachwachsender Rocker: Freddie Bell & the Bellboys, Jimmy Cavallo und sogar für Bill Haley & His Comets. Sie hauen ganz einfach jedem Hörer den Draht aus der Mütze!

Gruß
Dietrich
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Re: The TRENIERS - Jump Blues

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Gepostet: 21.01.2014 - 16:04 Uhr  ·  #4
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Re: The TRENIERS - Jump Blues

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Re: The TRENIERS - Jump Blues

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Gepostet: 21.01.2014 - 16:11 Uhr  ·  #6
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Re: The TRENIERS - Jump Blues

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Gepostet: 21.01.2014 - 17:08 Uhr  ·  #7
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Trenier Twins

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Gepostet: 31.08.2014 - 11:31 Uhr  ·  #8
Hallo,

ursprünglich nannte sich die Band "The Trenier Twins". 1948 erschien auf Mercury 8058 (nur auf Schellack) das wunderbare HEY SISTER LUCY! Weiß jemand wer den weiblichen Gesangspart singt? Klingt nach Dinah Washington oder Billie Holiday. In den einschlägigen Diskographien habe ich nichts entdecken können.

Gruß Ralf
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