Capitol HiStory

 
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Capitol HiStory

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Gepostet: 27.01.2007 - 14:51 Uhr  ·  #1
Capitol

Einsamer Star blieb Gene Vincent, der allerdings eher eine kometenhafte Karriere hatte: In Amerika schaffte Vincent es nur fünfmal, in die Top 100 zu kommen – vom Sommer 1956 bis zum Herbst 1957. Von Januar 1957 bis Oktober 1958 veröffentlichte Lindström in Deutschland vier Capitol-Singles des Rockers aus Norfolk (Virginia), der mit seinen Blue Caps in England die größten Triumphe feierte: „Be-Bop-A-Lula“ /Woman Love“ (F 3450), „Lotta Lovin’“/B-I-Bickey-Bi /“Bo-Bo-Go“ (F 80 433), „Bluejean Bop“/“Who Slapped John“ (F 3558), „Dance To The Bop“/“I Got It“ (F 3839). Danach soielte Gene Vincent keine wesentliche Rolle mehr. 1962 gelang ihm noch einmal ein Comeback auf Capitol mit einer Neuauflage seines größten Hits: „Be-Bop-A-Lula ‚62“/“The King Of Fools“ (K 22 453).

Rock ‚n’ Roll war nicht die Sache der Capitol. Mehr Glück hatte die Firma mit dem Kingston Trio, das die Folk-Welle weltweit begründete. „Tom Dooley“ (Rückseite: „Ruby Red“, F 4049) kam für den deutschsprachigen Raum sogar mit einem deutsch gesprochenen Einleitungstext heraus.

Eine Country Sängerin schaffte es allerdings, die Aufmerksamkeit noch einmal auf das Capitol-Label zu ziehen: Wanda Jackson ist bis heute hauptsächlich wegen Ihres Rock-Stücks „Let’s Have A Party“ (Rückseite „Cool Love“, F 4397) in Erinnerung. Angeblich haben Gene Vincents Blue Caps den Soundtrack für den „Party“-Song gespielt, der 1960 in die Hitparaden kam.

Zwei Jahre vergingen, bis Capitol mit den Beach Boys den Anschluß an den verebbenden Rock ‚n’ Roll schaffte.

Aus: Rüdiger Bloemeke „Roll Over Beethoven“, Wie der Rock ‚n’ Roll nach Deutschland kam – Hannibal Verlag
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Re: Capitol HiStory

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Gepostet: 04.08.2009 - 20:00 Uhr  ·  #2
Guten Tag, Ich sammele US-Rock`n`Roll auf deutschen Pressungen, und hoffe, Hier etwas "Erleuchtung" bezüglich Fach-Thematik zu erhalten. Das bei Wanda Jackson`s "Party" die Blue Caps gespielt haben, mag ich nicht glauben. Vielmehr war dies eine Capitol-Studio-Band, am Hammerschlag-Piano saß immerhin Big Al Downing, diese Information habe ich von Ihm nach einem Konzert erhalten. Und das Rock`n`Roll nicht die Sache der CAPITOL war, na ja,wenn er`s halt nicht besser weiß.Die Gene Vincent F 4010 hat er wohl "vergessen". CAPITOL war ein Major Label, und in Deutschland der 50er gab es sicher mehr als 100 Rock`n`Roll-Übernahmen, muss da nur auf meine Sammlung schauen . . . . . . . Ich persönlich würde Herrn Bloemeke empfehlen, in Zukunft vieleicht Kochbücher zu schreiben ! Nichts für ungut, mit Gruss, Dr. Moehsenfroehlich.
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Gepostet: 05.08.2009 - 14:15 Uhr  ·  #3
Hallo zusammen, :P :P

Die Labelinformationen u. a. von Capitol sind in dem Buch von Rüdiger Bloemeke „Roll Over Beethoven“, Wie der Rock ‚n’ Roll nach Deutschland kam – Hannibal Verlag, lediglich als Kurzinformation im Anhang gedacht. Nichts weiter! Hier sollte keine Diskografie entstehen.

Dr.Mxx: Bitte nicht persönlich werden, über sachlich fachliche Hinweise freuen wir uns natürlich!

Gruß

Hardi
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Capitol-History

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Gepostet: 12.10.2009 - 15:55 Uhr  ·  #4
`tschuldigung, wollte niemandem zu nahe treten. Habe mich aber über die oberflächlichkeit geärgert, mit der Herr Bloemeke in senem Buch über die CAPITOL schreibt. Ein ähnlich salopper Schreibstil wäre angebracht, dachte ich. Allerdings trage ich inzwischen gelegentlich zu den anderen konstruktiven Beiträgen auch etwas bei, um "Licht in`s Dunkle" zu bringen. Mit Gruss, Dr.Moehsenfroehlich.
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